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Hohenlohe

Beispielhafte Bauten aus Hohenlohe ausgezeichnet

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Zwei Wettbewerbe zeigen herausragende Architektur bei privaten, gewerblichen und öffentlichen Gebäuden - und dabei geht es nicht nur um die Ästhetik.

Die eine Preisverleihung fand Mittwochabend in der Künzelsauer Sparkasse statt, die zweite folgt am 4. April in der Nobelgusch in Pfedelbach. Ausgezeichnet werden dann Bauten mit herausragender Architektur. In einem Fall ist es der Wettbewerb "Beispielhaftes Bauen". Prämiert werden hier unter Schirmherrschaft von Landrat Matthias Neth zehn Objekte, die in den Jahren 2016 bis 2022 entstanden sind.


Die Jury hat eine Auswahl getroffen aus 30 eingereichten Arbeiten, darunter das Feuerwehrhaus Baumerlenbach, die Schule Kupferzell, der Bauhof Künzelsau oder die Niedernhaller Scheune.

Ausstellung im Ministerium

Es sind aber auch Arbeiten dabei, die zusätzlich ab April in der Ausstellung des Ministeriums zu sehen sein werden. Der Wettbewerb "Baukultur Hohenlohe Tauberfranken" ist eine Landesinitiative zur Stärkung regionaler Baukultur. Prämiert werden hier von Ministerin Nicole Razavi 14 Objekte aus dem Hohenlohekreis. Darunter das Carmen-Würth-Forum Gaisbach, das Kelterareal in Niedernhall oder in Öhringen die historischen Bauten Kornhaus und Altes Spital.

Es gibt überdies Objekte, die in beiden Wettbewerben berücksichtigt sind. Dazu gehören das Kocherwerk Ernsbach, also der Umbau einer historischen Mühle zu einem Museum der Befestigungstechnik. Ebenfalls ausgezeichnet wird der von der Stadt Forchtenberg gestaltete Vorplatz. Zu den kommunalen Projekten, die in beiden Wettbewerben punkten konnten, gehört auch die Pfedelbacher Festhalle Nobelgusch.

Teils gibt es Überschneidungen

Die 14 ausgezeichneten Arbeiten der Initiative "Baukultur Hohenlohe Tauberfranken" stehen in Forchtenberg, Ingelfingen, Künzelsau, Mulfingen, Neuenstein, Niedernhall, Öhringen, Pfedelbach, Waldenburg und Zweiflingen. Die von "Beispielhaftes Bauen" in Forchtenberg, Öhringen, Künzelsau, Pfedelbach, Dörzbach, Kupferzell, Niedernhall und Ingelfingen. In Mulfingen wird das Konzept für den Wertplatz gewürdigt.

Ministerin Nicole Razavi: "Gute Baukultur ist mehr als nur Ästhetik. Sie vereint Nachhaltigkeit, Funktionalität und Gestaltung und findet kluge Antworten auf die drängenden Fragen in den Städten und Gemeinden - von Wohnraumbedarf, Flächenverbrauch, Mobilität bis zur zeitgemäßen Weiterentwicklung unserer Ortsmitten."

 
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