Gastro International: Kulinarische Weltreise in Unterheimbach
Bretzfeld - Voll besetzt war der Platz vor der Unterheimbacher Kelter bei der Gastro International am Wochenende. Spezialitäten aus fünf Ländern standen zur Wahl; Türkei, Italien, Griechenland, Österreich und Indien.
Bretzfeld - "Wir essen immer die ganze Speisekarte", sagt Claudia Klugesherz. Gemeinsam mit Ehemann Klaus und den Kindern Tim (12) und Sina (8) gehört die Bretzfelderin zu den Stammgästen bei Gastro International. Fünf Küchenstände, fünf Länder − das ist Jahr für Jahr eine echte Aufgabe. "Ich glaube, das ist indisch", sagt Claudia Klugesherz, als ihr Mann den ersten Teller auf den Tisch stellt. Sina beugt sich herüber und stibitzt der Mami die ersten Bissen vom Teller. "Eigentlich war das meins", sagt Claudia Klugesherz. Doch da kommt ihr Mann schon mit der zweiten Portion. "Das ist sehr lecker", lobt sie.
Sohn Tim hat sich mittlerweile gebackene Frühlingsrollen besorgt. "Zum Glück kommt der Thai-Stand jedes Jahr", nennt er seinen Favoriten. Schwester Sina arbeitet sich bereits durch einen Knödel in Vanillesoße. "Da ist die Zwetschge", jubelt sie, als sie in die Mitte vorgedrungen ist. Österreichische Küche gibt es heute schließlich auch.

Ausverkauft
"Die Gastronomen sind sehr zufrieden, das ein oder andere ist schon ausverkauft", berichtet Marion Sautter am frühen Sonntagnachmittag. Der Thai-Stand habe am Morgen eine halbe Stunde später geöffnet, weil er am Samstagabend ausverkauft war.

"Das ist ein Fest, das sich in wenigen Jahren wunderbar etabliert hat", lobt Bretzfelds Bürgermeister Thomas Föhl, der in Unterheimbach wohnt. Marion Sautter hat gar Gäste aus Reutlingen getroffen: "Die waren total begeistert."
Ausgefallen
Weniger begeistert ist die Organisatorin, dass Reggae- und Soulmusiker John Noville nicht wie verabredet zum Auftritt am Sonntagnachmittag erscheint. Zwar habe sie gewusst, dass es durch seinen Auftritt beim Wettbewerb "The Voice of Germany" etwas später werden könnte. Den Totalausfall allerdings hat sie nicht einkalkuliert.
Ihrer Freude tut dies keinen allzu großen Abbruch. Das Festgelände sei "rappelvoll", selbst die Kelter sei gefüllt, freut sie sich am Sonntagnachmittag. Der Mix macht’s eben.

Stimme.de
Kommentare
am 09.09.2013 18:05 Uhr
Ist mir zuviel Rummel. Gibt aber auch Leute die das mögen und sich und ihre Familie gern in der Zeitung sehen wie die Fam. K. aus Bretzfeld. Mir wäre das peinlich.
Da ziehe ich lieber einen Brunch in Friedrichsruhe, wo man in entspr.. Ambiente und in Ruhe das Essen genießen kann, vor.