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Ingelfingen

Expertin mit viel Wissen über Brustkrebs

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Ab heute praktiziert mit Dr. Marion Lauer zum ersten Mal eine Frauenärztin in der Stadt

Von unserer Redakteurin Barbara Griesinger
Nicht nur die Arztkollegen Peter Faust und Marion Lauer profitieren von der Zusammenarbeit in der Praxisgemeinschaft, sondern auch die Patientinnen.Foto: Griesinger
Nicht nur die Arztkollegen Peter Faust und Marion Lauer profitieren von der Zusammenarbeit in der Praxisgemeinschaft, sondern auch die Patientinnen.Foto: Griesinger

Wenn Dr. Marion Lauer als erste Frauenärztin, die sich in Ingelfingen niederlässt, heute ihre Praxis eröffnet, muss sie nicht lange auf Patientinnen warten. Der Terminkalender der 43-Jährigen, die in eigener Praxis, aber unter dem Dach der Praxisgemeinschaft der Ärzte Dres. Starrach, Faust, Wildner und der Benke in der Ingelfinger Graf-Casimir-Straße 1 praktiziert, ist gut gefüllt.

Spezialgebiet Zwar deckt sie das gesamte Feld der Gynäkologie und Geburtshilfe ab, die Medizinerin bringt neben langjähriger Berufserfahrung besonders viel Fachwissen im Bereich Brusterkrankungen und Brustkrebs mit in den Hohenlohekreis. Sie hat nicht nur einen Teil ihrer Facharztausbildung am Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) bei Professor Wolfgang Simon absolviert, der die gynäkologische Abteilung am RBK zu einem Zentrum der Maximalversorgung weiter entwickelt hat. Zwischen 2004 und 2010 arbeitete sie als Oberärztin an der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am Marienhospital Stuttgart mit besonderem Schwerpunkt im Brustzentrum der Abteilung. Bis 2014 gehörte Dr. Lauer zum Team einer großen gynäkologischen Praxis in Ludwigsburg, die sie nun mit der eigenen Praxis vertauscht. Der Grund: Seit 2011 lebt die Ärztin, die mit dem Anästhesiechef am Hohenloher Krankenhaus, Dr. Andreas Kühn, verheiratet ist, in Künzelsau.

"Da blieb viel Zeit auf der Strecke", sagt Marion Lauer. Zeit, die sie lieber für ihre beiden Töchter genutzt hätte. Um Arztberuf und Mutterrolle zu vereinbaren steht sie auch in Ingelfingen noch nicht an allen fünf Tagen der Woche ihren Patientinnen zur Verfügung. "Bei den langen Wartezeiten, die es hier gibt, ist das eine Verbesserung", sagt sie. Von der Einbettung ihrer Praxis, in der sie mit einem Ultraschallgeräte der neuesten Generation arbeitet, in die Praxisgemeinschaft "profitieren auch die Patientinnen", ist sich die Ärztin sicher.

Vernetzung Nicht nur weil die Computer, "nicht aber die Patientendaten", vernetzt sind, und Termine oder Rezeptbestellungen in Abwesenheit der Ärztin vereinbart werden können, sondern auch weil die Wege für interdisziplinäre Zusammenarbeit kurz sind.

Die Mitarbeit von Psychotherapeuten in der Praxisgemeinschaft eröffnet Patientinnen bei problematischen Diagnosen schnelle Unterstützung. Dank Diabetesschwerpunkt, den Dr. Peter Faust seit Jahren eingerichtet hat, gibt es in Fällen von Schwangerschaftsdiabetes fachliche Begleitung.

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