Ein kleines Juwel geschaffen

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Schöntal - Hohenloher Krankenhaus GmbH feiert in Westernhausen die Einweihung des Seniorenzentrums

Von Claudia Burkert-Ankenbrand
Landrat Helmut M. Jahn und Bürgermeisterin Patrizia Filz freuten sich mit den Organisatoren über den Schlüssel aus Hefeteig als Einweihungsgeschenk.Foto: Burkert
Landrat Helmut M. Jahn und Bürgermeisterin Patrizia Filz freuten sich mit den Organisatoren über den Schlüssel aus Hefeteig als Einweihungsgeschenk.Foto: Burkert

Schöntal - Viele warten schon lange darauf, dass endlich Leben in das Seniorenzentrum Schöntal. kommt. Die ersten Interessierten meldeten sich im November an. Und für sieben Bewohner ist das Seniorenzentrum bei der Einweihung bereits ihr Zuhause. Der Wunsch der Schöntaler nach ihrem Pflegeheim ist für Landrat Helmut M. Jahn sehr verständlich und berechtigt. Er bezeichnet das Seniorenzentrum in Westernhausen als eine gute Erweiterung für die derzeit knapp 1500 über 65 Jahre alten Schöntaler. Der Hohenlohekreis schließe mit dem Seniorenzentrum Schöntal den letzten weißen Fleck in seinem Versorgungsnetz stationärer Altenhilfe.

Langer Weg

Der Landrat erinnert bei der Feier auch an die schwierigen Fragen, die vor Baubeginn zu beantworten waren. "Wenn wir uns heute das Seniorenzentrum anschauen und die ersten Bewohner hören, bin ich überzeugt, dass sich all die Mühen und das Warten gelohnt haben", versichert Jahn.

Der Wunsch der Bürger und ihrer kommunalen Vertreter, ihr Seniorenzentrum Schöntal zu bekommen, habe sich tatsächlich bestätigt. Der Leitsatz der Hohenloher Seniorenbetreuung, "einen alten Baum verpflanzt man nicht", könne nun einmal mehr umgesetzt werden. Das Ziel einer kleingliedrigen Einrichtung für den wohnortnahen Bedarf mit überschaubaren 32 Plätzen in vier Hausgemeinschaften gehe voll auf.

"Heute ist ein Tag der Freude", sagt Bürgermeisterin Patrizia Filz. Ein wichtiges Projekt für das Jagsttal sei mit dem Seniorenzentrum verwirklicht worden. Die Bewohner des Seniorenzentrums im Schulweg in Westernhausen sind mitten im örtlichen Geschehen: "Sie sind in unserer Mitte." Die Einweihung markiert für die Bürgermeisterin auch den Beginn einer guten, generationenübergreifenden Arbeit. Viele Ideen seien hierfür da. Das Seniorenzentrum dokumentiert für Karl-Heinz Dorsch den Leistungswillen der Seniorenbetreuung.

Schritt in die Zukunft

Eine zukunftsweisende Einrichtung ist für den Geschäftsführer der Stauch Bau GmbH entstanden, die passgenaue Hilfen ermögliche.

Die Einrichtung sei optimal gestaltet. Es werde deutlich, wie ernst die Pflege genommen werde. "Wenn man sich im Seniorenzentrum umsieht, ist eine einladende Atmosphäre zu spüren", sagt Dorsch. "Ein besonderes Haus für all jene, deren Lebenskraft dem Ende zugeht", nennt Pfarrerin Sabine Focken das Seniorenzentrum, das Pater Joseph Vattathara weiht. "Etwas sehr schönes, dass sich in den Ortskern einfügt", beschreibt Dieter Bopp, der Geschäftsführer der Hohenloher Krankenhaus GmbH das Seniorenzentrum. "Unsere siebte Einrichtung ist so etwas wie das vorläufige Sahnehäubchen", meint Landrat Jahn.

Ein kleines Juwel sei geschaffen worden.

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