Eichenwirrling besetzt und zersetzt die Rinde

  
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Pilze im Winterwald

Von Manfred Hermanowski
Mehrstöckig hängen die Hüte korkig zäher Eichenwirrlinge am Baumstumpf. (Foto: Hermanowski)
Mehrstöckig hängen die Hüte korkig zäher Eichenwirrlinge am Baumstumpf. (Foto: Hermanowski)

Von Manfred Hermanowski

Seinen Namen erhielt der Pilz von den etwas wirr verlaufenden und stark gekrümmten Lamellen. Die gelb bräunlichen, konsolenförmigen Hüte können bis zu 20 Zentimeter groß und zehn Jahre alt werden. Die Pilze sitzen neben- oder übereinander und sind sehr fest mit dem Holz verbunden. Der Eichenwirrling ist auffallend korkig zäh und darum auch ungenießbar.

Kaum ist eine Eiche gefällt wird ihre Rinde scharenweise von nur zwei bis vier Zentimetern kleinen Pilzen besiedelt, den Schmutzbecherlingen (Bulgaria inquinans). Die kleinen Pilze bilden eine Vielzahl schwarzer Sporen. Weil bei der Berührung der dicht gedrängt zusammen stehenden Pilzchen die Finger schmutzig werden, erhielten die Eichenrindenbesetzer den zutreffenden Namen Schmutzbecherlinge. Das sind zwei von zahlreichen Möglichkeiten, Beobachtungen im Winterwald zu machen.

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