Die Pflanze ist gut für Menschen und Kaninchen
Wiesen-Bärenklau
In der Zeit zwischen der ersten und zweiten Heuernte dominieren das Florenbild vieler Wiesen der Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium) und der Wiesen-Storchenschnabel (Geranium Pratense). Beide Wildblumen gedeihen besonders prächtig und üppig auf stark gedüngten, stickstoffhaltigen Wiesen, die für andere Wildblumen schädlich sind.Der über einen Meter hohe Bärenklau hat seinen Namen von den an Bärentatzen erinnernden Blättern erhalten, die als gutes Kaninchenfutter gelten. Schön erscheinen lassen die stattlichen Wildblumen die vielstrahligen, breiten, weißen Doldenblüten, die zahlreichen Insekten reichlich Nahrung bieten. Für Farbkontrast sorgt der bis zu dreißig Zentimeter hohe Storchenschnabel mit seinen himmelblauen, üppig erscheinenden Blüten.Der Wiesen-Bärenklau ist eine sehr alte Heilpflanze. In der Volksheilkunde fand die ätherische Öle enthaltende Wildblume Anwendung als blutdrucksenkendes und verdauungsförderndes Mittel. Beim Umgang mit der Pflanze ist allerdings Vorsicht geboten. Blätter und der Stiel enthalten Stoffe, die bei Berührung mit der Haut Entzündungen hervorrufen können.

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