Die Hohenloher Zeitung feiert 75. Geburtstag: Es gibt viele Überraschungen für die Leser im Jubiläumsjahr
Die Hohenloher Zeitung ist heute vor 75 Jahren erstmals erschienen. Mit vielen Aktionen würdigt der Verlag das Jubiläum. Am heutigen Dienstag gibt es Gelegenheit zum Austausch mit Verleger und Chefredakteur.

Als die Hohenloher Zeitung vor exakt 75 Jahren das erste Mal erschienen ist, da waren Begriffe wie Corona oder Klimawandel gänzlich unbekannt. Das Nachkriegsdeutschland und die Region hatten ganz andere Probleme - und ab diesem Zeitpunkt eine Tageszeitung, die Orientierung gab.
Denn das ist gleich geblieben: die Aufgabe der regionalen Zeitung, die Menschen zu informieren und zu begleiten und die sich zuweilen schnell verändernden Rahmenbedingungen zu erklären.
Geburtstag feiern in kleinem Rahmen
Der runde Geburtstag wird gefeiert. Leider, wie so manches Familienfest auch - in deutlich kleinerem Rahmen, dennoch mit Herz. So geht es heute los mit zwei kurzen Besuchen in der Kreisstadt in Künzelsau und anschließend auf dem Marktplatz der Großen Kreisstadt Öhringen. In Künzelsau ist der Treffpunkt um 10 Uhr vor dem Alten Rathaus. Um 12.30 Uhr geht es dann in Öhringen auf dem Marktplatz weiter.
Beide Male besteht Gelegenheit, mit Verleger Tilmann Distelbarth und Chefredakteur Uwe Ralf Heer ins Gespräch zu kommen, einige Jahre zurück und vor allem viele Jahre voraus zu blicken. Begleitet werden sie von Geschäftsstellenleiter Gerd Walz und HZ-Redaktionsleiter Ralf Reichert und seiner Stellvertreterin Yvonne Tscherwitschke.
Überraschungen für die Leser
Die beiden haben mit ihrem Team schon vor Monaten begonnen, sich Überraschungen für die Leser der Hohenloher Zeitung auszudenken. Den Auftakt macht die Sonderveröffentlichung, die am 29. Januar erscheint und an die Anfänge der Hohenloher Zeitung erinnert. Dafür wurde tief in den Archiven gegraben.
So schöne Bilder wie Hartmut Müller an der klappernden Schreibmaschine kamen zutage, aber auch der Moment, an dem Alt-Verleger Frank Distelbarth den Hamballe-Brunnen vor der Öhringer Geschäftsstelle enthüllte und andere Meilensteine der Zeitungsgeschichte.
75 Gesichter - 75 Geschichten
Weil immer aber auch die Menschen hier Geschichte schreiben, ist die Sonderveröffentlichung auch der Auftakt für die Jubiläumsserie, die uns das ganze Jahr begleiten wird. 75 Gesichter - 75 Geschichten heißt sie und der Name ist Programm.
75 Menschen aus der Region erzählen uns die Geschichte, die ihnen wichtig ist, auf den Nägeln brennt, die sie unbedingt mal in der Zeitung lesen wollten. Sie berichten, was ihr Herzanliegen ist. Das zeigt einmal mehr in aller Deutlichkeit: Die Hohenloher Zeitung ist die Zeitung von und für die Menschen in der Region.
Die Suche nach dem Mittelpunkt
Deshalb werden wir alle auch oft vor Ort arbeiten. 16 Mal, um genau zu sein. Denn so viele Städte und Gemeinden gehören zum Hohenlohekreis. 7,5 Stunden wird der jeweilige Redakteur in der Gemeinde sein, ein ganz spezielles Thema, das die Leser an uns herantragen, recherchieren und am Abend in 75 Minuten den Leser zeigen und erklären, wie die Fakten gesammelt wurden und wie die Geschichte geschrieben wird. Denn längst sind klappernde Schreibmaschinen Geschichte. Die Laptops machen mobiles Arbeiten an allen Orten möglich.
Das wird auch dann gebraucht, wenn Ralf Reichert den geographischen Mittelpunkt des Kreises aufzeigt. Er hat versprochen: Er wird sich genau auf den Punkt stellen, den der Kreisvermesser als Mittelpunkt definiert. Möglicherweise braucht er hüfthohe Angelgummistiefel dafür oder die Badehose. Auf jeden Fall gibt es 75 Bratwürste für die Leser.
Gelebte Nähe zu den Lesern
Das sind nur die Extra-Bonbons, die sich die Hohenloher Zeitung ausgedacht hat. Auf jeden Fall gibt es das ganze Jahr über mehr als 75 spannende Geschichten, sowohl in der gedruckten Zeitung wie auch digital auf stimme.de.
Dazu gibt es weitere Aktionen wie Zwölf Monate - Zwölf Regionen, die Lesernähe leben. Und es gibt auf jeden Fall wieder spannende Angebote im Lesersommer und wir werden im Sommer mit einer Serie Dinge und Orte suchen, die 75 Meter lang, 75 Kilo und 75 Tonnen schwer sind, die 75 Jahre alt oder in 75 Meter Höhe sind. Und wer weiß, vielleicht wird die erste Plätzchen-Vernichtungsrunde 2023 dann auch 75 Kilometer lang?

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