Business-Hotel mit Panoramablick

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Waldenburger Gemeinderat gibt Würth grünes Licht für die Erweiterung des Panoramahotels - Im Herbst dieses Jahres rollen die Bagger an, um Stadthalle samt Nachbargebäuden abzureißen

Von Juergen Koch
So präsentiert sich die Erweiterung des Panoramahotels in Waldenburg von der Hauptstraße aus gesehen. Rechts im Bild: die verglaste Hotelhalle, die direkt an das bestehende Panoramahotel andockt. (Computeranimation: privat)
So präsentiert sich die Erweiterung des Panoramahotels in Waldenburg von der Hauptstraße aus gesehen. Rechts im Bild: die verglaste Hotelhalle, die direkt an das bestehende Panoramahotel andockt. (Computeranimation: privat)
 Fertig sein soll das Vier-Sterne-Business-Hotel mit Schwimmbad, Wellnessbereich und 54 Zimmern im Sommer 2008, das Appartement-Haus mit 14 Appartements spätestens im Herbst 2007.

„Darauf haben wir lange gewartet“, sagte Waldenburgs Bürgermeister Markus Knobel in Anspielung auf die rund zweijährige Vorgeschichte des Projekts (siehe „Vorgeschichte“). Und auch Architekt Thomas Müller (Öhringen) hoffte, dies möge „sein vorerst letzter Vortrag“ im Waldenburger Gemeinderat sein.

Auch wenn das Bauvorhaben gegenüber der Erstplanung um „ein gutes Drittel im Volumen reduziert“ worden sei, so Müller, bleibe der architektonische „Grundgedanke“ erhalten: eine Reihung von drei leicht abgewinkelten „turmartigen Einzelgebäuden, die durch Glasanbauten miteinander verbunden sind“. Der maximal 18,23 Meter hohe Gebäudekomplex mit drei Obergeschossen und einem Dachgeschoss dockt mit einer voll verglasten Hotelhalle an die Westseite des bestehenden Panoramahotels an. Er überragt die bestehende Bausubstanz um rund zweieinhalb Meter. Um Rückstau auf der Hauptstraße zu vermeiden, erreichen die Gäste die multifunktional nutzbare Hotelhalle zum Einchecken über eine großzügig angelegte Zufahrt.

Auf der Rückseite des neuen Panoramahotels kann man von Restaurant-Terrasse (links) und Schwimmbad (rechts) aus weit ins Tal hinunter schauen.
Verglaste Panoramaaufzüge erschließen die verschiedenen Geschosse. Ebenfalls im Erdgeschoss angesiedelt sind mit Panoramablick ins Tal ein gehobenes Restaurant mit 150 Sitzplätzen und Außenterrasse, eine etwas rustikalere Brasserie (60 Sitzplätze) mit Biergarten, sowie Salon und Lounge. Nahtstelle zwischen Restaurant und Brasserie ist die Küche. Kühl- und Lagerräume werden von der Hauptstraße aus über ein Rolldeck beliefert.

Zu den je 16 Zimmern in den drei Obergeschossen - verteilt auf drei Gebäudeteile - kommen im Dachgeschoss sechs Suiten mit Dachterrasse und Größen zwischen 32 und 62 Quadratmeter. Drei davon sind mit Sauna und Whirlpool als so genannte Spa-Suiten angelegt. Komplettiert wird das gehobene Hotel- Ambiente im ersten Untergeschoss durch ein großzügiges Hotelschwimmbad mit Innen- und Außenbecken, Wasserfall, Whirlpool, Dampfbad, Sauna, Wellness- und Massagebereich. Ebenfalls im Untergeschoss: Technikräume und ein Parkdeck mit 25 Stellplätzen. Auf gleicher Ebene befindet sich auf der Westseite des Gebäudekomplexes das von der Stadt Waldenburg im Gegenzug für den Verkauf der Stadthalle ausgehandelte öffentliche Schwimmbad mit 120 Quadratmeter großem Becken und separatem Eingang.

Putz im Erd- und Dachgeschoss, Sandstein in den drei Obergeschossen sollen die Fassade auflockern. Auch das Appartementhaus, das auf der Ostseite des derzeitigen Panoramahotels gebaut werden soll, nimmt diese Materialien auf. Dort befinden sich über einer Garagenebene mit elf Stellplätze zwei Geschosse mit insgesamt 14 Appartements. Während das Hauptgebäude das Ortsbild typische Satteldach aufnimmt, wird ein Flachdachanbau begrünt.

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