Stimme+
Hohenlohe

Buchsbaumzünsler: Befallene Gehölze richtig entsorgen

  
Erfolgreich kopiert!

An drei Standorten im Kreis stehen für größere Mengen geschlossene Container bereit

Eine Raupe des Buchsbaumzünslers frisst sich durch. Der Hohenlohekreis bietet an, größere Mengen an befallenen Gehölzen in Containern zu entsorgen.Foto: dpa
Eine Raupe des Buchsbaumzünslers frisst sich durch. Der Hohenlohekreis bietet an, größere Mengen an befallenen Gehölzen in Containern zu entsorgen.Foto: dpa

Wie schon im Frühjahr, bereitet der aus Ostasien eingeschleppte Buchsbaumzünsler den Hobbygärtnern und Grundstücksbesitzern auch im Hochsommer Probleme, meldet die Abfallwirtschaft des Hohenlohekreises. Angezogen werde er vor allem durch den Geruch von frisch geschnittenem Buchs. Oft würden die Hecken und Buchsbäume bis auf die Mittelrippen abgefressen.

Bei Temperaturen zwischen 18 und 30 Grad finde der Buchsbaumzünsler optimale Bedingungen vor, um sich zu entwickeln. Nur sechs bis sieben Wochen dauere diese Entwicklung vom Ei zum fortpflanzungsfähigen Falter. Deshalb könne er während einer Saison bis zu vier Generationen hervorbringen, so die Abfallwirtschaft.

Bei der Bekämpfung des Buchsbaumzünslers gebe es einige Dinge zu beachten. Grundsätzlich und zuallererst könne der befallene Buchs über die Bio-Tonne entsorgt werden. Sollten jedoch größere Mengen entsorgt werden müssen, sollten die Bürger diese auf keinen Fall im Garten liegen lassen.

Um die Population im Hohenlohekreis einzudämmen, bietet die Abfallwirtschaft des Hohenlohekreises weiterhin an drei Standorten eine Containerlösung zur Entsorgung der befallenen Gehölze an. Diese geschlossenen Container werden bereitgestellt am Grüngutplatz der Kreismülldeponie Stäffelesrain in Beltersrot, an der Erddeponie Krautheim-Gommersdorf und am Grüngutplatz Pfedelbach-Buchhorn. Die Öffnungszeiten können dem Abfallkalender oder der Homepage www.abfallwirtschaft-hohenlohekreis.de entnommen werden.

Eine Verbreitung des Buchsbaumzünslers könne im Hohenlohekreis nicht mehr verhindert werden, da die Population bereits fortgeschritten sei. Durch die geschlossenen Container könne jedoch die weitere Ausbreitung eingedämmt werden, so die Abfallwirtschaft. red

Servicehotline der Abfallwirtschaft Hohenlohekreis: 07940 18555.

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben