Besuchertag im runderneuerten Rendel-Bad

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Öhringen - Bis auf den letzten Drücker wurde geschraubt, gefliest, verfugt, gepflanzt und geputzt. Pünktlich zum Tag der offenen Tür an diesem Sonntag präsentiert sich nun das Öhringer Rendel-Bad im neuen Kleid.

Von Juergen Koch


Öhringen - Bis auf den letzten Drücker wurde geschraubt, gefliest, verfugt, gepflanzt und geputzt. Mehr als 70 Handwerker legten an manchen Tagen gleichzeitig Hand an – ohne Acht-Stunden-Tag. Pünktlich zum Tag der offenen Tür an diesem Sonntag präsentiert sich nun das Öhringer Rendel-Bad im neuen Kleid. Herausgekommen ist mehr als eine neue Verpackung.

Denn hinter der neuen farbenfrohen Fassade arbeitet nicht nur eine komplett neue, Energie sparende Technik – mit Saunalandschaft, Sanarium und Salzgrotte wurde dem bisher eher biederen Bad ein ansehlicher Wellness-Bereich verpasst.

Wohlfühlatmosphäre

Insgesamt 4,5 Millionen Euro lässt sich die Stadt ihr nach 34 Betriebsjahren runderneuertes und erweitertes Rendel-Bad kosten. Davon entfallen 2,8 Millionen auf die energetische und technische Sanierung, 1,7 Millionen auf den neuen Saunabereich.

Augenfälligste Veränderung ist die neue Sauna-Landschaft, die in einem Anbau und einem eigenständigen Gebäude im Außenbereich untergebracht ist. Hier kann der Besucher bei 60 Grad im Sanarium entspannen oder im Innen- oder Außenbereich in einer der zwei finnischen Saunen mit bis zu 95 Grad den Panoramablick ins Freie genießen.


Wer’s möglichst naturnah mag, sauniert in der separaten Außensauna, der sich die mit Natursteinen eingefassten Außenduschen anschließen.



Neu ist eine Kleinkinderbadelandschaft, für die das bisherige Lehrschwimmbecken verkleinert wurde. Ebenfalls neu sind Dampfbad und Salzgrotte, deren Besuch im Hallenbad-Eintritt enthalten ist. Runderneuert wurden auch Toiletten, Duschen und Umkleidebereich.

Energiesparend

Herzstück im Untergeschoss ist die neue Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, zusammen mit der energetischen Gebäudesanierung wesentliche Stellschraube, um den immensen Energieverbrauch des alten Bades einzudämmen. „Wir gehen von einer Halbierung des Wärmebedarfs aus“, sagt Architekt Ulrich Schimmel. Ebenfalls Teil der neuen Technik ist die Wasseraufbereitung. „Mit effektiven Filtern und einer besseren Durchströmung hat das Wasser Trinkwasserqualität“, sagt Wolfgang Klenk vom Stadtbauamt.


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