Baulücke wird endlich geschlossen

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An der Schillerstraße beim Handelshof entsteht ein vierstöckiges Haus

Von Peter Hohl
Die Baugrube ist ausgehoben, die Lücke im Handelshof-Komplex an der Öhringer Schillerstraße wird geschlossen.Foto: Peter Hohl
Die Baugrube ist ausgehoben, die Lücke im Handelshof-Komplex an der Öhringer Schillerstraße wird geschlossen.Foto: Peter Hohl

Öhringen - Am Rand der Schillerstraße gähnt eine Baugrube. Gut zwölf Jahre nach der Eröffnung des Handelshofes wird eine Lücke geschlossen, die zwischenzeitlich für reichlich Unmut in der Stadt gesorgt hatte. Die Firma Hollerbach aus Hardheim (Neckar-Odenwald-Kreis), die auch den Handelshof gebaut hatte, errichtet ein vierstöckiges Wohn- und Geschäftshaus.

Zur Erinnerung: Als 1994/95 der Handelshof in dem lang gezogenen Dreieck zwischen Schillerstraße, Haagweg und Kottmannstraße hochgezogen wurde, blieben zwei Gebäude auf dem Areal erhalten: das lang gestreckte Geschäftshaus entlang der Kottmanstraße sowie ein denkmalgeschütztes Haus an der Schillerstraße.

Der denkmalgeschützte Bau ging in den Besitz der Firma Hollerbach über, die das Haus verfallen ließ. Als es abgerissen wurde, blieb ein Schandfleck aus Schutt, Müll und Unkraut zurück. Auf Druck der Stadt ließ Hollerbach das Gelände Ende 2006 vorläufig herrichten.

Spielsalon Im Januar 2007 informierte die Stadtverwaltung den Öhringer Gemeinderat über ein Baugesuch der Firma Hollerbach: Das Unternehmen wolle die Baulücke schließen. Geplant sei ein viergeschossiges Gebäude mit einer Grundfläche von 150 Quadratmetern. Im ersten Stock soll ein Spielsalon einziehen. Außerdem wird es von hier aus eine Verbindung in den Handelshof-Komplex geben. Doch bis die Bauarbeiten begannen, gingen nochmals mehr als 14 Monate ins Land.

Verzögerung An der Planung habe sich nichts geändert, sagt Hollerbach-Architekt Andreas Bartl auf HZ-Anfrage. Es werde drei gewerblich genutzt Stockwerke und eine Wohnung im Dachgeschoss geben. Doch nur für den Spielsalon ist bisher ein Mieter gefunden. Bartl: „Sonst ist noch nichts geregelt.“

Wesentlicher Grund für die Verzögerung waren Auseinandersetzungen mit den Nachbarn entlang der Kottmannstraße. Wesentlicher Streitpunkt: das Durchfahrtsrecht. „Wir haben uns geeinigt“, sagt Architekt Bartl.

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