Azubi-Leasing made in Künzelsau überzeugte auch in Berlin

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Bundesinitiative Jugend und Ausbildung zeichnet die 25 Gewinner aus - Juniorfirma der Kaufmännischen Schule Künzelsau war mit dabei

Insgesamt hatten 260 Schulen aus ganz Deutschland bei der Bundesinitiative um den Seneca-Award mitgemacht. Eines der 25 prämierten Projekte wurde an der Kaufmännischen Schule Künzelsau entwickelt. (Foto: privat)
Insgesamt hatten 260 Schulen aus ganz Deutschland bei der Bundesinitiative um den Seneca-Award mitgemacht. Eines der 25 prämierten Projekte wurde an der Kaufmännischen Schule Künzelsau entwickelt. (Foto: privat)

Die Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums prämiert innovative Ideen, Konzepte und Projekte, die Jugendliche in Ausbildung und Beruf bringen und sie fit für die Wirtschaft machen mit dem Seneca-Award. Insgesamt haben sich rund 260 Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet mit umfangreichen Best-Practice-Beispielen an dem Wettbewerb beteiligt.

Mitgemacht hat auch die Kaufmännische Schule Künzelsau, genauer gesagt ihre Juniorfirma JTK. Sie ist unter die ersten 25 Schulen, die für ihre Projekte ausgezeichnet wurden. Von der Preisverleihung in Berlin konnte das JTK-Team einen Scheck über 1000 Euro mit nach Hause nehmen.

JTK steht für Junior Trading Künzelsau. Die GmbH. wird als eigenständige Firma in Zusammenarbeit von Schule, Hohenlohekreis und Privatwirtschaft gegründet. Azubi-Leasing heißt die Projektidee, für die die JTK nun ausgezeichnet wurde. Im Verbund mit Hohenloher Unternehmen hat die JTK Ausbildungsplätze für den Beruf Kauffrau für Bürokommunikation geschaffen. Insgesamt beschäftigt sie zurzeit acht Azubis. Die ersten Vier haben ihre Ausbildung demnächst beendet.

Die JTK ist dabei der Ausbildungsbetrieb, mit dem der Ausbildungsvertrag geschlossen wird. Für die praktische Ausbildung werden Partnerbetriebe gesucht, die diesen Teil der Ausbildung, in Azubi-Leasing, für mindestens vier Monate übernehmen. Bei erfolgreicher Zusammenarbeit kann ein Auszubildender auch erneut angefordert werden. Das Programm richtet sich vor allem an Jugendliche, die sich bereits erfolglos beworben haben.

„Die angespannte Situation auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, steigende Ansprüche der Unternehmen an die Qualifikation der Auszubildenden sowie eine Vielzahl neuer Berufe machen es notwendig, Schüler besser auf den Start ins Berufsleben vorzubereiten“ so Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, der Schirmherr der Aktion. Die Initiative habe gezeigt, dass es viele gute und nachahmenswerte Ideen und Projekte gebe, um Jugendliche in Ausbildung und Beruf zu bringen.

Zu gewinnen gab es Preise in Höhe von 25 000 Euro sowie die lebensgroße Portraitbüste des römischen Gelehrten Seneca. Die Bronzebüste geht an die Möhneseeschule in Möhnesee, Nordrhein-Westfalen enthüllt, die den Hauptpreis gewonnen hat.

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