„Black Jackets“ feiern in Öhringer Lokal – Polizei mehrere Stunden im Einsatz
Mitglieder der rockerähnlichen Gruppierung „Black Jackets“ treffen sich am Samstag nahe der Öhringer Innenstadt. Die Polizei rückt mit zahlreichen Kräften an.
Mitglieder der Straßenbande „Black Jackets“ haben sich am Samstag, 28. März, im Lokal „Mainfloor“ nahe des Hauptbahnhofs in Öhringen zu einer Feier getroffen. Das bestätigt die Polizei auf Stimme-Nachfrage. Die Polizei zeigte starke Präsenz. Wie ist der Einsatz gelaufen – und was ist bisher bekannt?
Polizei zeigt bei Feier von „Black Jackets“ in Öhringen Präsenz – so lief der Einsatz
Das Treffen der „Black Jackets“, einer rockerähnlichen Gruppierung, blieb in Öhringen nicht unbemerkt. Bereits ab dem späten Nachmittag war die Polizei verstärkt präsent – und immer wieder Trauben von Mitgliedern vor dem Eingangsbereich des Lokals nahe dem Hauptbahnhof zu sehen.
Von 17 bis 1 Uhr waren die Kräfte der Polizei vor Ort, heißt es am Sonntag auf Stimme-Nachfrage. Die Polizei habe mit etwa 40 Kräften die Anreise kontrolliert und „Präsenzmaßnahmen“ durchgeführt. Der Einsatz sei „ohne Vorkommnisse“ verlaufen. Zwischenfälle habe es keine gegeben. Wie viele Mitglieder der „Black Jackets“ vor Ort waren, ist bisher nicht zu erfahren. Für eine Nachfrage ist der Betreiber des „Mainfloor“ für die Stimme bislang nicht zu erreichen.
„Black Jackets“ feiern in Öhringen – das ist über die rockerähnliche Gruppierung bekannt
Einzelne Teilnehmer des Treffens sollen laut Stimme-Informationen unter anderem aus den Niederlanden und den benachbarten Bundesländern angereist sein. Auf umliegenden Parkplätzen vor Ort waren unter anderem auch Autokennzeichen aus Rheinland-Pfalz zu sehen. Vereinzelt sollen mutmaßlich auch Teilnehmer mit Kutten des Motorradclubs „No Surrender“ zu sehen gewesen sein. Das lässt sich bisher jedoch nicht verifizieren.
Die „Black Jackets“ gelten als eine der ältesten Straßengangs in Deutschland und wurden 1985 in Heidenheim in Baden-Württemberg von jungen Einwanderern gegründet. Die Bande ist nach der Farbe ihrer Bomberjacken benannt. Auf dem Rückenaufnäher prangt eine Dogge. Im Jahr 2012 erschütterte ein Bandenkrieg Esslingen: Kurz vor Weihnachten 2012 starb ein damals 22-Jähriger durch Messerstiche, ausgelöst durch eine Auseinandersetzung zwischen den Gruppierungen „Red Legion“ und „Black Jackets“. Darüber hatte damals unter anderem die Stuttgarter Zeitung berichtet.
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