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Sänger verbreiten gute Stimmung

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Viel Beifall für Konzert von Chorprojekt Cantunity am Feiertag auf der Gartenschau

Von Regina Koppenhöfer

"Das Konzert war wirklich gut und die Musik so vielseitig." Birgit Fuchs hält es nach dem Auftritt des Chorprojekts Cantunity nicht mehr auf ihrem Stuhl. Stehend klatscht sie laut Beifall. Trotz regnerischen Wetters ist die Gaisbacherin am Montagvormittag nach Öhringen aufs Laga-Gelände gekommen, wo Cantunity eines von drei Konzerten am Wochenende gab. "Der Chor hat eine gute Stimmung verbreitet und man hat sich doch warm klatschen können", meint Birgit Fuchs lächelnd.

Hits Unter dem Titel "Nie genug? Drück die 1!" gaben rund 50 Chorsängerinnen und -sänger unter der Leitung von Patrick Gläser ein Konzert mit Arrangements zu Hits von 1960 bis heute. Moderator Markus Hassler hatte nicht zu viel versprochen, als er zu Beginn auf "lustige und launige Lieder, die auch zum Nachdenken anregen" einstimmte.

Hits und Evergreens von damals und heute sang der Chor. Die Frauen und Männer interpretierten "Tears in Heaven" von Eric Clapton ebenso wie das Grand-Prix-Siegerlied "Ding-a-dong" aus dem Jahr 1975. Auch mit "Twist and Shout" von den Beatles, einem Scat-Calypso oder mit Robbie Williams’ Song "Angels" wussten sie zu gefallen. Ebenfalls angestimmt wurden zwei Kompositionen aus der Feder von Chorleiter Patrick Gläser.

Die bunte musikalische Mischung gefiel auch dem achtjährigen Fortunato, der mit seiner Mama und zwei Geschwistern das Konzert von der ersten Reihe aus verfolgte. "Es macht einem einfach Spaß, wenn die singen", sagte der Junge mit strahlendem Lächeln.

Im musikalischen Gepäck des christlichen Chores Cantunitiy fand sich neben Chartstürmern und Evergreens auch neues geistliches Liedgut. Und auch diese Art von Popmusik mit religiösen Texten gefiel dem Laga-Publikum. Mit ihrem glockenreinen Sopran in dem Lied "Die Zeit färben" machte Solistin Miriam Dörrer diesen Part des Konzerts zu einem der Höhepunkte. "Es herrschte eine schöne Stimmung hier an diesem Feiertagsmorgen, mit schönen Liedern und schönen Texten", freute sich der Öhringer Achim Hiller, der sich vom schlechten Wetter nicht hatte abhalten lassen, ins Zelt an der Sparkassenbühne zu kommen.

Mit ihren Liedern und deren Interpretationen kamen Chor, Dirigent und Musiker gut an beim Publikum. Rauschenden Beifall gab es schließlich fürs gelungene Konzert. Viel Applaus ernteten dabei auch die Solisten Winfried Brockhoff, Simone Klausmeyer, Miriam Dörrer, Pascale Lötz und Norbert Dörrer. Begleitet hatten den Chor Rick von Bracken (Piano) und Günther Dietel (Schlagzeug).

Zugabe Bevor Chor und Musiker die Bühne verlassen durften, gab es zur Freude des Publikums noch einen Evergreen als Zugabe: Mit dem Lied "Que sera sera", berühmt geworden durch die Amerikanerin Doris Day, verabschiedete sich Cantunity beschwingt von der Bühne

Das nächste CantUnity Chorprojekt startet am Montag, 17. Oktober, um 20 Uhr im Gemeindesaal St. Joseph am Cappelrain in Öhringen. Anmeldungen und Informationen bei Patrick Gläser unter E-Mail info@orgel-rockt.de oder Telefon 07941 9849777.

Poparrangements zu Hits von 1960 bis heute gaben die Sängerinnen und Sänger von Cantunity bei drei Konzerten am Wochenende zum besten.Foto: Regina Koppenhöfer
Poparrangements zu Hits von 1960 bis heute gaben die Sängerinnen und Sänger von Cantunity bei drei Konzerten am Wochenende zum besten.Foto: Regina Koppenhöfer
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