Neugierig werden und mitmachen
Die Arbeitsgruppe Andacht und Spiritualität des kirchlichen Landesgartenschaubeitrags sucht Helfer.

"Kreuz + mehr", das ist das Angebot und der Ort der Kirche auf der Landesgartenschau (Laga). Damit Vieles angeboten werden kann in diesem besonderen Bereich der Gartenausstellung im nächsten Jahr, lassen schon seit Monaten rund 70 Mitarbeiter in sieben Arbeitsgruppen und der Steuerungsgruppe ihre Köpfe rauchen. Nicht nur Andachten und Gottesdienste soll es geben. Eine Vielzahl von Veranstaltungen und täglichen Angeboten sind geplant. Dafür braucht es noch viele helfende Hände. Deshalb lädt die Arbeitsgruppe (AG) Andacht und Spiritualität Menschen, die es sich vorstellen können bei "Kreuz + mehr" mitzumachen, zu einem Info- und Austauschabend ein.
Unterstützung
"Wir wollen so viele wie die Stadt, und die hat 1500 Helfer", sagt der evangelische Pfarrer Ralph Binder augenzwinkernd. Ob es nun wirklich gleich so viele Ehrenamtliche sein müssen, wurde im Pressegespräch schmunzelnd revidiert, aber mehr Unterstützung brauche man allemal. Denn neben den ökumenischen Sonntagsgottesdiensten, täglichen Andachten, Musikveranstaltungen an den Freitagen und Talkrunden "wird es den großen, weiten Bereich spiritueller Angebote geben", informierte der katholische Pfarrer Klaus Kempter.
Ein Besinnungsweg, einen Dankes-, einen Klage-, einen Kerzen- und einen Gebetsstamm, einen spirituellen Bauwagen oder auch geführte Gespräche sind geplant. "Es wird eine gute Mischung geben. Wir haben viel Selbsterklärendes und auch Mitmachaktionen", erläutert Kerstin Reimann, die Vorsitzende der AG Andacht und Spiritualität. Für Reimann und ihre Mitstreiter ist klar: "Kreuz + mehr" auf der Landesgartenschau soll ein Ort sein, an dem die Menschen "mit Gott ins Gespräch kommen und sich selbst entdecken können."
Spiegelparcours
Ganz anschaulich wird dies etwa im geplanten Spiegelparcours geschehen. Hier, so erklärt Sieghard Kurz, Pastor der evangelisch-methodistischen Kirche, werden Denk- und Bibelworte auf Spiegel geschrieben. Die Besucher sollen im Angesicht des eigenen Konterfeis zum Nachdenken angeregt werden. "Es gibt ganz viele Mitmachangebote", verspricht Reimann, und Silke Rappold ergänzt: "Und es sollen alle Menschen angesprochen werden, nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und auch Menschen mit Handicap." Gesucht werden deshalb Ehrenamtliche, die Einzelaktionen mit vorbereiten und durchführen und auch solche, die Präsenzdienste übernehmen und als Ansprechpartner vor Ort sind. Pfarrer Binder verspricht: "Die Mitarbeiter bekommen dafür noch Schulungen." Auch wer Ideen hat, kann diese noch bis Oktober einbringen. Mit Nachdruck macht Pfarrer Kempter auf den ökumenischen Gedanken, der hinter allen Veranstaltungen stecke, und auf das "wahnsinnig vielfältige spirituelle Angebot" aufmerksam. "Es soll nicht nur ein Stämmewald sein. Der kirchliche Beitrag auf der Landesgartenschau in Öhringen wird etwas Besonderes sein."
Informationsabend
Beim Gespräch informierten Kerstin Reimann (Vorsitzende AG Andacht und Spiritualität), Pfarrer Klaus Kempter, Pfarrer Ralph Binder, Pastor Sieghard Kurz (evangelisch-methodistische Kirche), Priester Günter Weber (neuapostolische Kirche), Gemeinschaftsprediger Johannes Börnert (Apis), Silke Rappold (Sonntagsschule Neuapostolische Kirche), Heide Graf-Saile und Günther Saile über die Vorhaben der Arbeitsgruppe. Wer sich bei "Kreuz + mehr" engagieren möchte, ist zu einem Info- und Austauschabend am Freitag, 17. Juli , um 19.30 Uhr in die Räume der Süddeutschen Gemeinschaft in Öhringen, Weygangstraße 31, eingeladen. Es wird Informationen über den aktuellen Stand der Planung geben. Beim Infoabend wird unter allen Mitwirkenden eine Laga-Dauerkarte verlost. Mithelfen kann man bei spirituellen Angeboten, bei Andachten, beim Präsenzdienst, bei der musikalischen Begleitung, bei der Kinderkirche und im Logistikteam.
Ansprechpartner ist Norbert Dörrer, Telefon 07941 9897916 oder per E-Mail: info@kreuzundmehr.de Hier gibt es auch weitere Informationen.
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