Großer Besucheransturm zur Laga-Abschlussveranstaltung
Mit einem großem Fest geht die Landesgartenschau zu Ende. Etwa 17.000 Menschen kamen zum letzten Tag - 500 davon aus der nächsten Laga-Stadt Lahr.
Das Wetter hat den Öhringern den Abschied ein wenig leichter gemacht. Kurz nach Beginn des Laternenumzugs um 18 Uhr fing es an zu regnen. Aber nur kurz. Schließlich wollten die Öhringer an ihrem letzten Gartenschauabend noch drei Konzerte hören.
Fakt aber ist: Bei Sonnenschein wäre der Abschied sichtbar schwerer gefallen. So vermischte sich das eine oder andere Tränchen mit den Regentröpfchen.
Fahnenübergabe mit Lahr
Um die 17.000 Menschen waren zum letzten Gartenschautag nach Öhringen gekommen. Allein 500 davon hatten die etwa dreistündige Busfahrt aus Lahr mitgemacht. Dort findet 2018 die nächste Landesgartenschau statt.
Und wie Öhringen in Schwäbisch Gmünd, gestalteten die Lahrer das Programm am letzten Öhringer Laga-Tag, ehe sie die Fahne des Landes und damit die Zusicherung, die nächste Gartenschau ausrichten zu dürfen, mit nach Hause nahmen.
"die Messlatte ziemlich hoch gesetzt"

Mit Lahrer Blumenköpfen und einem bunten Kinderangebot, mit Tanz, Musik und Sport machten die Lahrer Lust auf ihre Schau. Ein dreigeteiltes Gelände wird die Besucher dort erwarten, erklärt Friederike Ohnemus, in Lahr zuständig für das Marketing. In Öhringen lässt sie sich wie viele anderen Besucher auch, Chrysanthemen ins Haar stecken.
Mit der im Oktober stattfindenden Chrysanthema sammeln die Lahrer seit Jahren Erfahrung mit Blumenschauen. Es werden 350.000 Menschen zu dem zweiwöchigen Spektakel erwartet. Zur Gartenschau natürlich mehr. Mit über 1,3 Millionen Besuchern habe Öhringen "die Messlatte ziemlich hoch gesetzt", sagte Lahrs Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller. Doch mehr als die Besucherzahl spielt für ihn die Identifikation der Bürger mit der Schau eine Rolle.
Stolz auf die Laga
Für Müller ist die Laga nicht nur ein Grünprojekt, sondern "der Beweis des sozialen Friedens." Nur wenn die Menschen Kopf und Herz von Sorgen frei haben, können sie sich für etwas so Schönes wie die Laga engagieren.

"Ehrenamt macht Freude", stellt Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch mit Blick auf die grüngekleideten Helfer fest. Stuttgart, sagt sie, "war gerne Partner der Gartenschau in Öhringen". Nicht nur, weil die Bleibe der Landesvertretung im Hoftheater so schön war. Dort haben 200 Veranstaltungen und 18 Ausstellungen Politik sichtbar gemacht.
Wie Landrat Matthias Neth sei sie stolz darauf, dass die Laga in der Region Identität gestiftet habe. Alle 15 Gemeinden haben sich mit viel Programm beteiligt. Gurr-Hirsch ist stolz auf die Regionalschau: "Untergruppenbach ist ja fast Öhringen".
Stimme.de
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