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Gutes Klima für Hohenlohe: Das ist bei der Aktionswoche vom 2. bis 10. Mai geplant

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Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr folgt nun Anfang Mai die zweite Auflage. Nachhaltigkeit beginnt im Kleinen und kann Großes bewirken: Diese Botschaft wollen die Macher in vielerlei Hinsicht rüberbringen - ohne erhobenen Zeigefinger. 

Gutes Klima für Hohenlohe: Unter diesem Motto steht die Aktionswoche. Nachhaltiges Handeln soll in unterschiedlichsten Formen erfahrbar werden.
Gutes Klima für Hohenlohe: Unter diesem Motto steht die Aktionswoche. Nachhaltiges Handeln soll in unterschiedlichsten Formen erfahrbar werden.  Foto: Silas Stein

Nachhaltigkeit beginnt im Kleinen und kann Großes bewirken: Davon sind die Macher der Aktionswoche „Gutes Klima für Hohenlohe 2.0“ überzeugt. 2.0 deshalb, weil vor einem Jahr die Premiere war und 1.0 möglichst bis 10.0 oder 100.0 fortgesetzt werden soll. Jetzt folgt erst einmal die zweite Runde: diesmal vom 2. bis 10. Mai. Ohne erhobenen Zeigefinger

Ohne erhobenen Zeigefinger

Nachhaltigkeit: Dieser Begriff ist mittlerweile so vielschichtig und wird so inflationär verwendet, dass er kaum noch konkret zu fassen ist. Genau das wollen die Initiatoren verhindern. „Nachhaltigkeit zum Anfassen“ lautet ihr Slogan. Und zwar ohne erhobenen Zeigefinger. Sie wollen so viele Hohenloher wie möglich zum Mitmachen bewegen. Sie wollen informieren und sensibilisieren, motivieren und kanalisieren. Und sie wollen vor allem die Menschen dahinter zeigen. Vorbildliches Engagement soll gewürdigt und sichtbar gemacht werden.

„Der Schmetterling fliegt weiter und bleibt bunt“

Es geht um Klimaschutz und erneuerbare Energien, Landschaftspflege und Artenschutz, klimafreundliche Mobilität und ökologische Landwirtschaft, Ernährung und Konsum, Bildung und Gerechtigkeit. Basis sind die 17 sehr breit gefassten Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Sie wurden alle ins Hohenlohische übersetzt und auf bunte Karten gedruckt. „Rot steht für Soziales, Blau für Frieden, Grün für Natur und so weiter“, zählt Jörg Hübner auf. „Der Schmetterling fliegt weiter und bleibt bunt“, ergänzt Joachim Schröder und spielt darauf an, dass die Aktionswoche samt der dahinter stehenden Bewegung keine Eintagsfliege bleiben soll.  

Die Beteiligten sind so bunt gemischt wie das Programm

Joachim Schröder und Jörg Hübner sind Mitglieder der Steuerungsgruppe, die das Projekt erneut plant und vorantreibt. Der eine leitet das Klima-Zentrum des Kreises, der andere das evangelische Pfarramt Künzelsau-Nord. Die Beteiligten sind so bunt gemischt wie das Programm, dass die Verantwortlichen einmal mehr auf die Beine stellen wollen: die Klimaschutzbeauftragten von Künzelsau, Öhringen und Schöntal, die Katholische und Evangelische Erwachsenenbildung, der Evangelische Kirchenbezirk, das Netzwerk Nachhaltigkeit, die Ländliche Heimvolkshochschule Hohebuch und das Klima-Zentrum Hohenlohekreis.

Hier wurde die Saat gelegt

Die Saat gelegt wurde am 11. Dezember 2024 beim ersten „Nachhaltigkeitstag“ an der Ländlichen Heimvolkshochschule. Er war die Keimzelle der ersten Nachhaltigkeitswoche unter dem jetzigen Label. Das Ziel ist, Synergien zu nutzen und Strukturen zu vernetzen. Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf regionaler und lokaler Ebene sei enorm vielfältig, sagen die Protagonisten. Das Bündnis will diesen Schatz so konkret und lebensnah wie möglich heben. Im Schulterschluss mit Städten und Gemeinden, Kirchen und Verbänden sowie der Wirtschaft. Fimenchefin von Vaude spricht

Fimenchefin von Vaude spricht über Nachhaltigkeit

Höhepunkt der Aktionswoche ist die Veranstaltung am 5. Mai ab 18 Uhr in der Kultura in Öhringen. Antje von Dewitz, geschäftsführende Gesellschafterin des Sportartikelherstellers Vaude, spricht über die nachhaltige Strategie ihrer Fima. Es folgt eine Podiumsdiskussion mit Unternehmen aus der Region. Parallel dazu läuft ein „Markt der Möglichkeiten“, auf dem sich Initiativen und Gruppen präsentieren können.

Alle Termine im Zeitraum vom 2. bis 10. Mai werden auf der Website www.gutesklimahohenlohe.de veröffentlicht und ständig aktualisiert. Rund 30 Aktionen und Veranstaltungen sind bereits gemeldet, 2025 waren es etwa 50.  

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