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Energie-Infrastruktur

Bau der neuen Gasleitung zwischen Kupferzell und Gaisbach geht voran

  
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Ende des Jahres soll die Maßnahme entlang der B19 laut Netze BW abgeschlossen sein. Doch eine Sache sorgt in Kupferzell für Unmut. 

Lange Leitungen liegen seit Monaten entlang der Bundesstraße 19 im Grünstreifen und auf dem Radweg zwischen Kupferzell und Gaisbach.
Lange Leitungen liegen seit Monaten entlang der Bundesstraße 19 im Grünstreifen und auf dem Radweg zwischen Kupferzell und Gaisbach.  Foto: Ludwig, Tamara

Lange Leitungen liegen seit Monaten entlang der Bundesstraße 19 im Grünstreifen und auf dem Radweg zwischen Kupferzell und dem Künzelsauer Teilort Gaisbach. Der eine oder andere wundert sich beim Vorbeifahren, was es damit auf sich hat. Wieder andere ärgern sich. So auch der Kupferzeller Gemeinderat Peter Lemke: Die „ominöse Gasleitung“ liege schon über ein halbes Jahr. Sie sei dem Wetter ausgesetzt und „wo die Rohre zusammengeschweißt“ sind, roste sie vermutlich.

Bau der Gasleitung blockiert Rad- und Feldweg 

Aber das ist nicht das größte Ärgernis für Lemke: „Sie blockiert den Rad- und landwirtschaftlichen Verkehr zwischen Kupferzell und Gaisbach.“ Laut einem Sperrschild sollten die Arbeiten am 12. September 2025 beendet und der Weg wieder frei sein. Zuletzt war das aber immer noch nicht der Fall. „Jeder fragt sich, warum geht hier nichts weiter?“, so Lemke.

Leitungsbau in mehreren Abschnitten

Nachgefragt bei der Netze BW heißt es: „Auf dem Geh- und Radweg wird derzeit eine Gashochdruckleitung verlegt, die dazu dient, die Gasversorgung in Künzelsau und Gaisbach langfristig und zuverlässig sicherzustellen.“ Der Leitungsbau finde in mehreren kleineren Bauabschnitten statt und soll laut aktueller Planung bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Dabei werden mehrere Fahrrad- oder Wirtschaftswege gekreuzt.

Schild sorgt für Verwirrung

Und was ist mit der Sperrung des Radwegs? „Die aktuelle Sperrung ist laut ausführendem Tiefbauunternehmen bis zum 29. Mai 2026 genehmigt. Die Einrichtung der Baustelle und das Aufstellen der Beschilderung erfolgt durch das Bauunternehmen.“ Allerdings erklärt Pressesprecherin Maike Hagedorn: „Wir werden die Beschilderung prüfen und korrigieren lassen.“ 

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