Fürstenfass-Weinkellerei Hohenlohe setzt Stimme-Wein-Quiz die Krone auf
Der Rätsel-Klassiker der Stimme Mediengruppe feiert bei 50. Auflage in der Weinkellerei Hohenlohe ein würdiges Finale. Prompt hatte am Ende ein Hohenloher aus Künzelsau die Nase vorn.
200 Jahre Weinbauverband, 60 Jahre Württemberger Weinkönigin, 75 Jahre Weinkellerei Hohenlohe: die 24-jährige Natalie Schäfter hat als ehemalige Hohenloher Weinkönigin und als amtierende Württemberger Rebenregentin schon einige Jubiläen erleben dürfen. Diese Woche kam ein weiteres hinzu: das 50. Wein-Quiz der Stimme Mediengruppe, genauer gesagt das Finale des beliebten Rätsel-Klassikers, zu dem die zehn Hauptgewinner plus Partner in die Weinkellerei Hohenlohe nach Bretzfeld-Adolzfurt geladen waren. Dort stand neben einer von Weinproben begleiteten Führung und einem zünftigen Vesper die Endauslosung an. Natalie I. fungierte dabei als profunde Probenmoderatorin und als Glücksfee.
Und siehe da: Am Ende hatte Markus Neber aus Künzelsau die Nase vorn, sprich: Er durfte zusammen mit Ehefrau Katharina den finalen Hauptgewinn in Form einer großen Holzkiste voller edler Tropfen zum Kofferraum tragen. Was er damit machen will? „Vielleicht beim Nachbarn einlagern“, weil der den passenden Keller habe, dann aber bei Zeit genießen – nicht allein auf einen Schlag, sondern zusammen bei passenden Anlässen mit Freunden und Verwandten, wie der Weinkenner aus Künzelsau beteuerte.
60 aus 8817 Einsendungen bekamen je sechs Flaschen Wein und Sekt
Auch die anderen neun Hauptgewinner gingen nicht leer aus, sie konnten je eine Zwölfer-Kiste ins Auto packen. Nicht genug: Wie berichtet hatten schon im Dezember 60 aus 8817 Einsendungen je sechs Flaschen aus dem Schatzkeller des Weinbauverbandes Württemberg zugelost bekommen.
Allen voran würdigte im Rahmen des Finales Weinbaupräsident Dietrich Rembold das Stimme-Gewinnspiel, weil es, eingebunden in eine fundierte Berichterstattung, auf unterhaltsame Weise die Weinkultur hochhalte. Gleichzeitig wünschte er sich für die Leistungen der Wengerter insgesamt mehr Wertschätzung durch die Verbraucher. Denn wegen stagnierender Preise, stinkendem Weinkonsum und steigender Betriebskosten rentiere sich die Arbeit vor allem in Steillagen kaum oder gar nicht mehr, wodurch ein Teil der Kulturlandschaft verloren gehe. Mut machten indes „genussgeprägte Abende wie diese“, so Rembold, aber auch hochmotivierte Kollegen wie die aus Hohenlohe.
Unter dem Motto „Qualität, Marke, Regionalität und Nachhaltigkeit“ ließen bei einem „Wine Walk“ Vorstandschef Reinhold Fritz und Kellermeister Marc Schmittgall die Gäste hinter die Kulissen der 1950 gegründeten WG blicken, hinter der nach einigen Fusionen heute 500 Wengerterfamilien mit 550 Hektar in 26 Ortschaften stehen.
Wovon sich der Name der Fürstenfass-Weinkellerei ableitet
Der Rundlauf durch den weit verzweigten Betrieb führte von der Traubenannahme über bis zu 30.000 Kilogramm fassende Pressen vorbei an Tanks und Fässern mit einem Fassungsvermögen von zusammen 7,5 Millionen Litern bis in die stimmig illuminierte Schatzkammer. Dort lagert, gut gesichert hinter einer Eisentür, auch die Nachbildung des 1752 gebauten, 64.664 Liter großen Pfedelbacher Fürstenfasses, aus dem der zuletzt mit einem Staatsehrenpreis und mit drei „Henris“-Trauben ausgezeichnete Vorzeige-WG seinen Namen ableitet.
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