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Flüchtlingsmanagement: Hoffentlich haben richtige Antworten auch positive Folgen 

  
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Die Vorzeichen stehen gut, dass das Flüchtlingsmanagement besser wird, meint unser Autor. 

Das ständige Auf und Ab bei der Unterbringung von Flüchtlingen muss aufhören.
Das ständige Auf und Ab bei der Unterbringung von Flüchtlingen muss aufhören.  Foto: Boris Roessler

Eigentlich dürften die Kreise und Städte in Zukunft nicht mehr von unkalkulierbaren Flüchtlingsströmen überrascht werden. Das Gemeinsame Europäische Asylsystem wurde gerade in Bundesrecht überführt. Vieles soll schon an den EU-Außengrenzen erledigt werden. Oder außerhalb Europas.

Das wäre, wenn...

Das heißt: Wenn alles so läuft wie geplant, würden in Zukunft immer weniger Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Der Bund müsste immer weniger Asylbewerber in die Länder schicken. Und Baden-Württemberg immer weniger in die Kreise und Städte.

Das Land will Asylverfahren öfter in seinen Erstaufnahmeeinrichtungen abschließen. Dazu sollen sie ausgebaut werden. Die Kommunen sollen ein „agiles Liegenschaftsmanagement“ beherzigen, also Unterkünfte so effizient wie möglich vorhalten und so effektiv wie möglich nutzen.

Hoffentlich wird aus dem „Eigentlich“ ein „Wirklich“

Das alles sind die richtigen Antworten auf die chaotischen Aufs und Abs, die sämtliche Ebenen bislang bei Flüchtlingskrisen heimsuchten. Ob sie auch so konsequent umgesetzt werden, wie sie angekündigt wurden, steht auf einem anderen Blatt.

Die Vergangenheit hat allzu oft gezeigt, dass sich wohlfeile Worte plötzlich in Luft aufgelöst haben und Deutschland doch wieder der Dumme war. Deshalb: Hoffen wir, das aus dem vagen „Eigentlich“ endlich ein starkes „Wirklich“ wird.

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