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Silvester-Feuerwerke über Öhringen – „der Rundumblick ist hier so schön“

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In Hohenlohe zieht sich die Feier des Jahreswechsels über eine lange Zeit hin. An einem Ort mit besonders guter Übersicht über den Westen Hohenlohes geht es vor allem ums Beobachten – aber auch ein bisschen ums Böllern.


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Sie haben extra ein Lagerfeuer angezündet. Zwar ist es mit einer Temperatur knapp unter null Grad nicht so kalt, wie es in den vorigen Tagen einmal war. Aber es zieht ein eisiger Wind über die Anhöhe zwischen Büttelbronn und Untermaßholderbach. Aus diesem Ort ist Johannes Weidmann mit einer kleinen Gruppe hierhergekommen, die sich an den Flammen wärmt und das in bunten Farben leuchtende Panorama genießt: „Es ist ein so toller Anblick“, sagt Weidmann.

Gute Sicht auf Feuerwerk zum Jahreswechsel – bis nach Waldenburg

Hier feiern der 29-Jährige und seine Freunde jedes Jahr Silvester. Zum Jahreswechsel von 2025 nach 2026 herrscht gute Sicht: „Wir können bis nach Neuenstein und Waldenburg schauen.“ Da verwundert es, dass nicht mehr Menschen aus dem Ort hier oben das Spektakel betrachten, das sich zwischen Cappel und Büttelbronn, einige hundert Meter weit entfernt, und am Horizont dahinter abspielt. „Viele aus dem Ort feiern bei Freunden“, berichtet er. Auch Weidmann trägt seinen zu dem Lichterspiel bei: Er zündet Raketen auf einem Acker neben dem Sträßchen. „Die Felder hier gehören uns“, berichtet er.


Müll wird am Tag darauf abgeholt

Die Überreste des Feuerwerks werden zusammengesammelt. „Wir holen sie dann morgen Vormittag ab und entsorgen sie fachgerecht“, betont der Einheimische.

Etwa eine Viertelstunde vor Mitternacht ist die Böllerei schon im vollen Gange. Die Feuerwerksraketen zünden über der ganzen Stadt. Erst gegen 0.30 Uhr werden es langsam wieder weniger.

Menge des Feuerwerks hat sich in 30 Jahren wohl kaum verändert

Wegen des Spektakels sind auch Marianne und ihr Ehemann Hermann Steinle an diesen Ort gekommen. Die beiden haben einen Spaziergang aus ihrem Wohnort im Öhringer Stadtteil Büttelbronn auf diese Anhöhe gemacht. „Der Rundumblick ist hier so schön“, sagt er: Nicht nur Öhringen und Waldenburg, sondern im Rücken sieht man hier und da Feuerwerke über Westernbach und Friedrichsruhe. Vor 30 Jahren war das Ehepaar zuletzt hier oben, mit ihrer Tochter – in der Zwischenzeit haben die beiden meist bei Freunden in Cappel gefeiert. Die Menge des Feuerwerks sei etwa wie damals, schätzt Marianne Steinle. „Es ist eher etwas weniger geworden“, ergänzt ihr Mann – und lässt den Blick wieder über Öhringen schweifen.

Gegen 1.30 Uhr ist das Spektakel vorbei. Hier und da brennen in der Stadt noch Feuerwerksbatterien – und Fetzen auf den Straßen zeugen von vielen Feiern in der Stadt. Die meisten Menschen haben sich aber wieder ins Warme zurückgezogen.

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