Der Norden als vereinte Ferienregion: Gut so und weiter so
Der Norden Baden-Württembergs ist endlich touristisch vereint. Auf der CMT 2026 präsentieren sich die sechs Ferienregionen erstmals gemeinsam. Es gibt gute Gründe, dass es nach etlichen Fehlversuchen so gekommen ist, meint unser Autor.

Die sechs touristischen Nordländer unter einen Hut zu bekommen: Das glich lange Zeit der Quadratur des Kreises. Bis die Akteure auf der CMT 2023 einen neuen Versuch starteten. Und die Chancen stehen sehr gut, dass es diesmal nicht bei einem Versuch bleibt, sondern daraus eine Dauereinrichtung wird.
Von der Anbahnung bis zum Abschluss
Die erste „Absichtserklärung“ der Protagonisten von Rhein-Neckar bis Hohenlohe vor drei Jahren mündete 2024 in die Gründung einer gemeinsamen Management-Gesellschaft: der Tourimia Tourismus GmbH. Anfang 2025 folgte ein erster Kick-Off auf der Messe, nun folgt 2026 der erste große Gemeinschaftsstand. Gleichzeitig wird die Internetseite freigeschaltet, die den Slogan „Im Süden ganz oben“ auch medial weit nach oben treiben soll.
Drei Gründe sind maßgeblich für den Erfolg
Dass es so weit gekommen ist, liegt an dreierlei: Erstens mussten sich die kommunal organisierten Touristikgemeinschaften irgendwann zwangsläufig dem Druck des Landes beugen, das auf diese Einigkeit schon länger drängte – auch und vor allem wegen der finanziellen Förderung. Zweitens brachten neue Landräte und Touristiker frischen Schwung und machten Schluss mit verkrustetem Kirchturmdenken. Drittens weiß Tourimia-Geschäftsführer Bernhard Mosandl genau, worauf es ankommt, um den Laden zusammenzuhalten und einen neuen Spirit zu kreieren.
Einfach die richtigen Knöpfe drücken
„Im Süden ganz oben“: Diese Botschaft passt. Und beweist: Man muss nur wollen und die richtigen Knöpfe drücken, um den touristischen Norden in seiner Vielfalt zu einen. Deshalb: Gut so und weiter so.
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