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Frühlingsbeginn
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Acht Sonnen-Tipps zum Frühlingsstart

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An Aschermittwoch ist alles vorbei? Von wegen, nicht bei diesem Traumwetter, das uns bis zum Wochenende erhalten bleibt und viele Menschen in Hohenlohe ins Freie treibt. Was man dort alles tun kann:

1. Im Freien trinken

 Hier hat man einen 360-Grad-Blick und bekommt schon Anfang März viel Sonne ab: Der Biergarten Unterwöhrd ist ein Frühstarter in der Freiluft-Gastronomie. Gestern stießen dort Kai Müller, Lu Kreuzer und Jeremy-Jason Welsch (von links) mit Weinschorle auf den traumhaften Frühlingsstart an. „Das erste Mal ohne Jacke draußen: Das ist wunderbar“, schwärmt Lu Kreuzer. Kai Müller überwinterte in Thailand und hat von dort die Sonne mitgebracht.

 Foto: Reichert, Ralf

2. Wärme tanken

Für ein erstes Bad in der Sonne haben sich gestern Gerda aus Neuenstadt und Gerlinde aus Neuenstein im Öhringer Hofgarten eingefunden, die ihre Nachnamen nicht nennen wollen. „Wir sind froh, wenn der Winter vorbei ist“, sagt Gerda. Gerlinde hat die Sonnenbrille auf. Doch sie warnt. Auch wenn die Sonne am Faschingsdienstag satt vom Himmel scheint: „Der Wind ist noch ziemlich kalt.“ Deshalb lohnt es sich, bei der Kleidung weiter auf Winter zu setzen.

 Foto: Götz Greiner

3. Spazieren gehen

Der herrliche Höhenrandweg ist in den ersten Märztagen das bevorzugte Revier von Elisa Targosz. Hier schnappt die 32-Jährige frische Luft beim Spaziergehen mit ihrem viermonatigen Sohn Finn, und hier genießt sie die weite Aussicht, das gleißende Sonnenlicht – und vor allem die Ruhe. „Dabei kann ich richtig gut Energie tanken.“ Das Wetter in diesem Winter sei oft „blöd“ gewesen, „umso schöner ist es jetzt, mal richtig aufatmen und durchatmen zu können“.

 Foto: Reichert, Ralf

4. Blumen kaufen

Die ersten sonnigen Frühlingstage: Für Silke Wieland aus Sailach ist dies Grund genug, ihren Hauseingang wieder bunter zu gestalten. „Weil das Wetter so schön ist, habe ich spontan entschieden, ein paar Frühlingsblüher einzukaufen“. Dafür hat sie gestern den Nachhauseweg vom Sport in Öhringen unterbrochen, um Blumen zu kaufen. Frühjahrspflanzen gibt es bei vielen Baumärkten und Gartencentern. Sie dürfen sich jetzt auf steigende Nachfrage freuen.

 Foto: Götz Greiner

5. Fitness stärken

Der Theresienberg in Waldenburg hält viele Angebote bereit, um sich nach Lust und Laune im Freien zu bewegen. Auch Familie Wagner aus Pfahlbach weiß dies am Dienstag zu schätzen. „Wir wollen hier im Wald spielen und rutschen, schaukeln und klettern“, sagt Mutter Simona (37). Letzteres können ihre Kinder Enno (4) und Linus (7) auf dem Panofit-Parcours prima testen. Dabei ist auch Ayden Walter (7, rechts). „Das tolle Wetter hebt die Stimmung auf jeden Fall.“

 Foto: Reichert, Ralf

6. Garten schneiden

Etwa eine Woche dauere es, bis die Pflanzen im Garten so bearbeitet sind, dass sie wieder ausschlagen können, sagt Jürgen Amann aus Klepsau. Auch Nistkästen hängen an Bäumen und unter Dächern. Die Bäume hat er schon im Februar geschnitten, inzwischen hat er Sträucher, Büsche und andere Pflanzen bearbeitet – und auch seinen Weinberg, der oberhalb des Wohngebiets liegt. Und es wird auch Zeit: „Die Bienen sind schon unterwegs“, bemerkt der Rentner.

 Foto: Götz Greiner

7. Spielen gehen

Elena Groß, Annika Conrad und Julia Gleiter nutzen die Sonne für einen Plausch unter Freundinnen, während die Kinder den Spielplatz auf den Wertwiesen erkunden. Die Kinder drängten regelrecht nach draußen bei dem Wetter, berichtet Gleiter. Wenn sie nicht gerade auf dem Spielplatz sind, genießen sie die angenehmen Temperaturen zu Hause im Garten, so Annika Conrad. Jetzt geht es für die Mamas und ihre Kinder aber weiter zur Eisdiele in die Hauptstraße.

 Foto: Ludwig, Tamara

8. Bälle schlagen

Die Pflanzen sprießen im Frühling, als würden sie sich strecken. Und auch für die Menschen ist es lohnend, sich mal richtig zu recken: „Meine Tochter hat mich zum Federball überredet“, sagt Sandra Reibel, die sichtlich glücklich darüber ist, mit der zehnjährigen Anni Reibel in Marlach die erste Partie des Jahres im Freien zu spielen. Das Gute an der Bewegung auf der Straße: „Da wird es einem richtig warm“, sagt Annie Reibel, die vorher schon Rollschuh gefahren ist,

 Foto: Götz Greiner
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