Wohnheime für Studenten: Heilbronn braucht dringend mehr Plätze

  
audio Anhören
Erfolgreich kopiert!

Heilbronn und die Akteure des Bildungscampus haben klare Wachstumsziele für die wissenschaftlichen Einrichtungen. Der Wohnungsmarkt muss Schritt halten.

Künzelsau bekommt ein Studentenwohnheim.
Künzelsau bekommt ein Studentenwohnheim.  Foto: Tamara Ludwig

Egal ob Technische Universität München, Hochschule Heilbronn, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich oder Duale Hochschule Baden-Württemberg: Alle haben für den Standort Heilbronn klare Wachstumsziele. Noch deutlich mehr Studenten sollen hier in den Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens ausgebildet werden.

Die Rahmenbedingungen bei Forschung und Lehre stimmen. Die Studenten brauchen allerdings auch einen günstigen Platz zum Wohnen. Hier können einige Neubauprojekte etwas Entlastung schaffen, allerdings liegen die Ausbauziele für den Bildungscampus über den geplanten Wohnkapazitäten. Studenten brauchen mehr Appartements – auch weil ältere Wohnheime modernisiert werden müssen. 

Der Wohnungsmarkt in Heilbronn und den angrenzenden Orten wird zum drängenden Thema, denn hier treffen viele unterschiedliche Gruppen aufeinander – unter anderem sehr gut verdienende Professoren und Mitarbeiter aus dem Innovationspark Künstliche Intelligenz (Ipai), dann zugleich Normal- und Geringverdiener sowie Studenten, die händeringend nach günstigen Wohnungen suchen.

Die Lokalpolitik muss dafür sorgen, dass passende Häuser in der Region für alle bereit stehen – und zwar in allen Städten und Gemeinden. Das Augenmerk darf nicht auf jenen Mietern liegen, die sich nahezu alles leisten können.




Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben