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Weipertstraße in Heilbronn wieder freigegeben: Das geschah in einem Jahr

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Über ein Jahr lang war immer ein Fahrstreifen in der Heilbronner Weiperstraße gesperrt. Die EnbW modernisierte ihr Fernwärmenetz. Die Strecke ist wieder frei. Das ist dort passiert.


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Nun ist sie wieder in beide Richtungen befahrbar: die Weipertstraße in Heilbronn. Seit dem 31. März 2025 war eine Baustelle auf der Strecke und die Straße war lange halbseitig gesperrt. Doch was ist dort eigentlich in den vergangen zwölf Monaten passiert?

EnBW-Baustelle in Heilbronner Weipertstraße beendet: Fernwärmenetz wurde umgestellt

Die EnBW modernisiert dort das Fernwärmenetz. Vor den Baumaßnahmen verliefen Dampf- und Kondensatleitungen in einem Kanal unter der Straße. Künftig werden jedoch Heißwasserleitungen verwendet, die direkt ins Erdreich verlegt werden, heißt es von einer Unternehmenssprecherin. Die bisherigen Leitungen wurden entfernt, der Kanal rückgebaut. Die neuen Kunststoffmantelrohre, in denen dann Heißwasser fließt, wurden ins Erdreich verlegt.

Doch wieso hat das ein Jahr gedauert? Noch im Oktober hatte die EnBW verkündet, dass die Straße in dem Monat vollständig für den Verkehr freigegeben werde. Seitdem gab der Energiekonzern nichts Weiteres bekannt. Die Straße blieb aber, auch laut Angaben des städtischen Amtes für Straßenwesen, von April 2025 bis April 2026 immer auf einer Fahrbahnseite gesperrt.

So sah es lange aus in der Weipertstraße in Heilbronn: Jetzt ist die Straße wieder in beide Richtungen frei.
So sah es lange aus in der Weipertstraße in Heilbronn: Jetzt ist die Straße wieder in beide Richtungen frei.  Foto: Mario Berger

Bis Oktober, so erklärt es die EnBW, wurde eine Hauptversorgungsleitung auf der Weipertstraße zwischen Industrieplatz und Heilbronner Versorgungsgesellschaft, HNVG, gelegt. Dieser Abschnitt wurde im Dezember 2025 in Betrieb gesetzt. Ab Januar wurde zwischen Etzelstraße und HNVG eine weitere Leitung, eine Redundanzleitung, verlegt.

Doppelte Zeit: Deshalb dauerte die Baustelle in der Heilbronner Weipertstraße so lange

Das erfolgte hintereinander und nicht gleichzeitig, weil das eine Vollsperrung nötig gemacht hätte. „Eine Vollsperrung war jedoch aus verkehrsplanerischer Sicht nicht umsetzbar“, teilt die EnBW auf Stimme-Nachfrage mit. „Für die Bauarbeiten bringt das vereinfacht jedoch mit sich, dass bei identischen Arbeiten die doppelte Zeit in der Umsetzung benötigt wird“, heißt es weiter.

Insgesamt kam es bei den Bauarbeiten zu verschiedenen Verzögerungen: „Extreme Wetterereignisse wie starker Frost und starke Niederschläge beeinträchtigen dann die Arbeiten“, so die EnBW. Aber auch die hohe Leitungsdichte (Rohre für Wasser oder Gas) habe die Arbeiten „zeitintensiver“ gemacht. Das Amt für Straßenwesen der Stadtverwaltung sprach auf Stimme-Anfrage von sieben Verlängerungen der Sperrung unter anderem auch wegen Engpässen beim Material.

Nach den Arbeiten in der Weipertstraße folgen laut EnBW Maßnahmen in der Lichtenbergerstraße und auf anderen Netzabschnitten.




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