Das Haus der Familie befindet sich seit gut einem Jahr im Heilbronner Stadtteil Neckarbogen, ihm stehen Räume im Gebäude der Josef-Schwarz-Schule zur Verfügung; Erich-Mendelsohn-Straße 1C.
„Vom Paar zur Familie“: Diese Möglichkeiten bietet das Haus der Familie in Heilbronn
Kurse für werdende Eltern, für Familien mit Babys: Die Heilbronner Einrichtung stellt ihr neues Programm fürs erste Halbjahr vor. Weshalb sich ein Blick in das Programmheft lohnt. Und für wen.

Das Haus der Familie ist eine gefragte Anlaufstelle für werdende Eltern und Familien mit Kindern. Was die Einrichtung in den kommenden Monaten vorhat, warum man jederzeit gern vorbeischlendern kann, dazu äußern sich die Verantwortlichen. Wir haben Antworten auf wichtige Fragen.
Das Programmbuch hat fast 300 Seiten. Lohnt sich der Blick hinein wirklich, und finden wir wirklich etwas für unsere Familie?
Natürlich. Mamas und Papas können davon ausgehen, etwas Passendes zu entdecken. Das Haus der Familie hat alle im Blick, schon werdende Eltern werden unterstützt. „Wenn es in den Monaten vom Paar zur Familie geht“, sagt Geschäftsführerin Beate Bindereif-Mergel, „dann stellen sich viele Fragen.“ Sie betont: „Auf den Anfang kommt es an.“ Geburtsvorbereitung, Säuglingspflege: Es gibt viele Angebote für Familien. „Je besser geplant man in die neue Phase eintritt, desto sicherer und entspannter wird es für alle“, ergänzt Birgit Egner-Hoffmann, die den Fachbereich Familienstart und Ferienbetreuung leitet.
Geburtsvorbereitung ist ja schön und gut: Wir haben aber Fragen zur Babyphase. Ist etwas dabei?
Die Kurse bauen aufeinander auf. Hebammen bieten Sprechstunden an, Mütter können sich bei Fragen zum Stillen beraten lassen, auch bei sogenannten Schreibabys bekommen Mütter und Väter Hilfe im Haus der Familie. Selbstverständlich sind die beliebten Pekip-Kurse weiterhin im Programm, es gibt Kurse für Babymassage und Babyyoga. Das Haus der Familie legt Wert auf seine zentralen Säulen: Bildung, Begegnung, Beratung und Begleitung.

Was meint das Haus der Familie mit Begegnung?
Eines vorneweg: Wer durch den Neckarbogen spaziert, kann gern vorbeischauen. Das Haus der Familie öffnet montags bis freitags von 8.30 bis 13 Uhr, montags bis donnerstags noch von 14 bis 17 Uhr und freitags von 14 bis 16 Uhr. Es gibt Spielkreise, offene Angebote an vielen Tagen, Treffpunkte auch nur für Papas. „Das war ein Wunsch der Väter“, so Sylvia Klinge, stellvertretende Fachbereichsleiterin „Pädagogik/Eltern sein“. Ganz neu: Unter dem Motto „Bunt und queerlig“ steht ein Treff für Regenbogenfamilien. „Wir wollen ein Statement setzen“, sagte Beate Bindereif-Mergel. „Vielfalt ist uns wichtig.“ Das Haus der Familien wolle sich einsetzen für Toleranz und gegen Ausgrenzung. Familien, sagt die Geschäftsführerin, seien fürs Haus der Familie mehr als Vater, Mutter und Kind. Neu sind übrigens auch englischsprachige Kurse. Wenn die gut angenommen werden, ist eine Ausweitung dieser Sprachangebote denkbar.
Gibt es etwas für Familien mit älteren Kindern?
Ein Beispiel dafür ist das Erlebniswochenende „Digitale Familienwerkstatt“ am 13. und 14. März. Eltern und Kinder können Orientierung und praxisnahe Erfahrungen rund um Medienerziehung erhalten. Im Bereich „Wissenswertes für Familien“ geht es um viele Themen, auch um Familienrecht und Finanzen, Elterngeld, Rentenplanung oder Eigenheim. „Finanzplanung für Frauen“ ist neu – gerichtet an alle Frauen, ob Berufsanfängerin, Mutter oder Ruheständlerin.
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