Tablets für alle Schüler: Auf die Anwendung kommt es an

  
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Digitalisierung ist aus Schulen nicht mehr wegzudenken. Es geht darum, das richtige Maß zu finden.

Die Heinrich-von-Kleist-Realschule in Heilbronn gehört zu den Schulen, an denen alle Kinder bereits iPads erhalten haben.
Die Heinrich-von-Kleist-Realschule in Heilbronn gehört zu den Schulen, an denen alle Kinder bereits iPads erhalten haben.  Foto: Berger, Mario

Heilbronn setzt in der Region Maßstäbe bei der IT-Ausstattung der Kinder und Jugendlichen. In den kommenden Monaten werden die ersten 10.000 iPads an Schüler verteilt. Die letzten Grundschulen wollen sich auch noch auf den Weg machen. Dann haben alle Kinder und Jugendlichen an Heilbronner Schulen eigene Leihgeräte.

Bei dem Projekt von Stadt und Dieter-Schwarz-Stiftung geht es zum Glück nicht darum, den Kindern Geräte zum Zocken zu geben. Sie sollen vielmehr lernen, die Tablets richtig anzuwenden. Das hilft im Unterricht, wenn beispielsweise gemeinsame Gruppenarbeiten per Cloud gemacht werden können. Das hilft aber auch langfristig: Wer den Umgang schon als Jugendlicher gelernt hat, kann in der späteren Arbeitswelt damit umgehen. Digitalisierung ist überall nicht mehr wegzudenken. 

Buch, Heft und iPad: Auf die Mischung kommt es beim digitalen Unterricht in Heilbronn an

Buch und Heft bleiben den Kindern erhalten. Denn Digitale Unterrichtselemente kommen nur dann zum Einsatz, wenn sie passen. So können alle Kinder gezielt gefördert werden. Auch deshalb ist für die Bildung entscheidend, dass ein Tablet nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig ist und alle  dieselben Geräte haben.

Heilbronn kann mit dieser Initiative zum Vorreiter werden und mit Ergebnissen deutlich machen, welche Vorteile Schul-Tablets bringen. Deren Finanzierung darf aber nicht vom Geldbeutel der Kommunen abhängig sein. Das Land ist gefordert.




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