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Ganze Härte gegen Selbstjustiz

  
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In Heilbronn ist die Zahl schwerer Straftaten gestiegen. Doch wer glaubt, das Recht selbst in die Hand nehmen zu können, darf keine Milde erwarten, meint unser Autor.


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Nirgends in Baden-Württemberg läuft man weniger Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden, als in Heilbronn. Das geht aus der Kriminalstatistik des vergangenen Jahres hervor. Alarmierend hingegen ist die Zahl der versuchten und vollendeten Tötungsdelikte in Heilbronn. Sie befindet sich auf einem Rekordhoch in den vergangenen zehn Jahren. Das scheint im ersten Moment ein Widerspruch zu sein. Bei genauem Hinschauen ist es das nicht.

Zahl der versuchten und vollendeten Tötungsdelikte in Heilbronn alarmierend

In den meisten Fällen spielen sich die Konflikte im familiären oder persönlichen Umfeld von Tätern und Opfern ab. Es geht um Ehrenmord, um Rache. Ein Großteil der Tatverdächtigen hat einen Migrationshintergrund, der es ihnen aus deren religiösem und kulturellem Verständnis gestattet, die verletzte Familienehre wiederherzustellen. Und wenn es ein Menschenleben kostet. Sie nehmen das Gesetz selbst in die Hand. Von der Scharia ist das nicht mehr weit entfernt.

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Die deutsche Justiz hat Mittel, Tötungsdelikte mit sehr harten Strafen zu belegen. Insbesondere dann, wenn Täter glauben, selbst richten zu können und Recht nach deren Vorstellungen auszulegen. Dem muss der Staat mit ganzer Härte begegnen. Ob es die Täter beeindruckt, ist unklar.

Ihre Meinung? Gerne an: juergen.kuemmerle@stimme-mediengruppe.de




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