Umgebung des Eisenbahnmuseums wird aufgewertet
Insgesamt 550.000 Euro investiert die Stadt Heilbronn in Attraktionen wie Wasserspiele und eine Lokomotive. Im Herbst beginnen die Bauarbeiten auf dem Areal.

"Bahnbogen Süd" - hinter diesem Begriff verbirgt sich das Ziel des städtischen Grünflächenamts, den Ortsrand entlang der Leonhardstraße in Böckingen und die Umgebung des Süddeutschen Eisenbahnmuseums zu ordnen und zu begrünen. "Fernziel ist, einen Grünzug mit einem Fuß- und Radweg zu schaffen, der einmal den Sonnenbrunnen mit dem alten Friedhof, dem Bürgerhaus und dem Bahndurchlass an der Eisenbahnstraße verbinden soll", erklärt Verena Klenske vom Grünflächenamt.
Erster Bauabschnitt wird im Frühjahr 2019 fertig
Die Gesamtkosten liegen bei 550.000 Euro. Der erste Bauabschnitt, der vom Sonnenbrunnen bis zum Eingang des Eisenbahnmuseums reicht, soll ab Herbst bis zum Frühjahr 2019 abgearbeitet werden.
Im Detail sieht die Planung vor dem Ringschuppen einen großzügigen Platz vor, der sowohl barrierefrei als auch über Stufen erreichbar ist. Bäume und Grünflächen - naturnahe Wiesen und Staudenbeete - schirmen ihn zur Straße hin ab. Das Gießen übernimmt ein Bewässerungssystem.
Der tiefer liegende Bereich um den Ringschuppen erhält als Gestaltungselement eine Sitzmauer sowie weitere Sitzgelegenheiten. Ein Spielpunkt mit dem Thema "Bahn" stellt die Verbindung zum Eisenbahnmuseum und zur Geschichte des Ortes her.
Es wird eine homogene Fläche entstehen
Am "Sonnenbrunnen" wird ein Brunnen in Form eines einfachen Wasserspiels installiert. Am westlichen Ende der Leonhardstraße soll zudem eine Lokomotive als Ausstellungsstück des Museums aufgestellt werden. "Der Sonnenbrunnen, die neue Mitte und der Bahnbogen Süd wachsen zu einer großzügigen und homogenen Fläche zusammen", ist Verena Klenske überzeugt.
Die "Verkehrslösung Sonnenbrunnen wird bis März 2019 fertig. Die Gesamtkosten liegen bei rund 18,5 Millionen Euro.
Ein engagierter Böckinger Verein
Das Süddeutsche Eisenbahnmuseum ist ein Verein mit 300 Mitgliedern, der es sich zur Aufgabe gestellt hat, die denkmalgeschützten Anlagen des ehemaligen Bahnbetriebswerks Heilbronn zu erhalten, um dort ein Museum aufzubauen. Die 20 aktiven Mitglieder restaurieren Dampf- und Diesellokomotiven sowie Wagenmaterial aus der Zeit von 1895 bis in die 1950er Jahre. Nebenbei wird auch am Ringlokschuppen von 1893 gearbeitet.
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