Bahn-Grundstück in Böckingen für hohe Summe verkauft
Ein Grundstück mit Kleingarten in Heilbronn-Böckingen wurde in Berlin für eine sechsstellige Summe versteigert. Eigentümer war bisher die Deutsche Bahn. Wie die Auktion ablief und für welchen Betrag der neue Eigentümer für die Parzelle ausgibt.

"... und zum Dritten". Als Auktionator Matthias Knake am Donnerstag in Berlin den Hammer auf das Pult knallte, konnte er für ein Böckinger Grundstück einen bemerkenswerten Kaufpreis feststellen. Für 115. 000 Euro wechseln rund 2277 Quadratmetern, gelegen zwischen der Tennisanlage "Am Sonnenbrunnen" und den Häusern an der Ecke Am Haselter/Keilstraße, den Eigentümer.
Derzeit bauen dort Kleingärtner auf zwölf Parzellen Gemüse an und genießen das Grün. Beim bisherigen Eigentümer, der Deutschen Bahn, gehen dafür 311 Euro Jahrespacht ein.
Grundstück in Böckingen für sechsstelligen verkauft – was über den künftigen Eigentümer bekannt ist
Was der künftige Eigentümer mit der Fläche vorhat und warum sie ihm so viel wert war, bleibt erstmal offen. Er war nicht im Saal anwesend, seine Gebote für das Grundstück hatte er online abgegeben.
Laut dem Auktionshaus IAD Immobilienauktionen Deutschland handelt es sich um eine Privatperson, weitere Angaben machte das Auktionshaus nicht und verwies dabei auf den Datenschutz. Die Stadt Heilbronn hatte bereits im Vorfeld angekündigt, nicht mitzubieten.
Begehrt war das Areal allemal, wie eigentlich immer, wenn der Staatskonzern Immobilien in Süddeutschland, die er nicht mehr bewirtschaften will, zum Verkauf anbietet.
13 Gebote, Startpreis: 39.000 Euro, Verkaufspreis: 115.000 Euro
13 Gebote hatte es im Vorfeld gegeben, statt beim Mindestpreis von 39.000 Euro ging es gleich bei 50.000 Euro los. "Ich wünsche fleißiges Bieten", sagte Auktionator Knake, ehe der Preis schnell stieg, mal um 2.000 Euro, mal um 5.000 Euro.
Als es sechsstellig wurde, waren noch drei Interessenten dabei. Mit 101.500 Euro stieg der Vorvorletzte aus, die anderen beiden trieben den Preis noch weiter − bis auf 115 .000 Euro. Zusätzlich zum Kaufpreis muss der künftige Eigentümer noch rund 14 Prozent Grunderwerbssteuer, Notargebühren und Courtage für das Auktionshaus berappen.
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