Kretschmann trifft in Heilbronn Ukraine-Flüchtlinge
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann besuchte am Donnerstag die Region. An der Heilbronner Mönchseestraße unterhielt er sich mit Ukraine-Flüchtlingen und zollte den vielen Helfern Respekt.
Nicht nur Lidiya aus Zitomir fühlte sich wertgeschätzt: Ministerpräsident Winfried Kretschmann stattete gestern einer Gemeinschaftsunterkunft an der Mönchseestraße einen Überraschungsbesuch ab. Dort sind 75 Flüchtlinge aus der Ukraine untergebracht, vor allem Frauen und Kinder.
Während Achim Bocher vom Amt für Familie, Jugend und Senioren sowie Anja Niems und Galina Breuninger im Namen der aus Awo, Caritas und Diakonie gebildeten Arge "unsere Ukraine-Drehscheibe" vorstellten, nahm sich Kretschmann auch Zeit für einen Kaffee. Beeindruckt zeigte er sich, dessen Familie einst aus Ostpreußen flüchtete, von einzelnen Schicksalen. Seinen Respekt zollte er allen Ehrenamtlichen, "die sich mit Profis, um die Menschen kümmern. Denn nicht nur materielle Hilfe ist wichtig, auch persönliche Zuwendung". Und: "Uns allen wünsche ich, dass der von diesem Typen entfachte Krieg bald zu Ende ist."
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