Kinder-Uni: Heiße Experimente
Die Kinder waren Feuer und Flamme: Professor Kurt Grillenberger zeigte den 230 Kinder-Uni-Studenten chemische Experimente rund um das Thema Verbrennung. Da wurde es schon mal laut im Saal.

Es zischt, es knallt, es raucht und brennt. Die 230 Kinder-Uni-Studenten auf dem Heilbronner Bildungscampus trampeln begeistert und rufen „Zugabe“. Die chemischen Experimente von Professor Kurt Grillenberger sind echt cool, besser gesagt: ziemlich heiß. Auf seiner Showbühne in der großen Aula zeigt er die Glimmspan-Probe, mit der man Sauerstoff nachweist. Mit einem Feuerlöscher erstickt er ein kleines Feuer. Die Kinder lernen: Entzieht man einem Feuer Sauerstoff, etwa indem man einen Deckel oder Schaum drüber gibt, geht das Feuer aus.
Zuhause können die Jungs und Mädeln jetzt sogar einen eigenen Feuerlöscher basteln: Brausetabletten gehören dazu, so viel sei verraten. Auch die Mehlstaub-Explosion, das flammende (Platin-)Herz, die farbigen Flammen (das Prinzip von Feuerwerksraketen) führt der Professor vor.

Viele wollen Chemie nach dem Abi studieren
Richtig laut wird es, als er Wasserstoff in eine Seifenblasenlösung gibt und anzündet: Boing, das ist der Knallgas-Effekt. Nach einer Stunde hat der Mann mit Schutzbrille und weißem Kittel die Kinder für Chemie begeistert. Als er fragt, wer dieses tolle Fach nach dem Abitur studieren möchte, geht viele Hände nach oben.
Grillenberger arbeitet an der Naturwissenschaftlich-technischen Akademie in Isny im Allgäu. Ohne Autogramme kommt er bei den Kindern am Ende der Vorlesung nicht weg: Der Mann, der Feuer machen, wieder löschen und es so schön laut knallen lassen kann, ist der „Star“.
Die nächste Kinder-Uni-Vorlesung findet am Sonntag, 22. April statt. Die Veranstaltungsreihe ist ein Kooperationsprojekt der Heilbronner AIM (Akademie für innovative Bildung und Management) und der Heilbronner Stimme.
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