Im Drachenboot kommt es auf den Rhythmus an
Beim Drachenbootcup in Heilbronn paddeln Firmen und Schüler um die Wette. Vier Hochschulen sind mit jeweils einer eigenen Gruppe am Start.
Unterhalb der Götzenturmbrücke sammeln sich die drei Teams Heizbären, Ähs Ähm Vau Dammrealisten und Nebukadnezar. Sie können noch den ersten Platz beim 17. Drachenbootcup in Heilbronn belegen. Eine Umarmung, ein letzter Schlachtruf. Dann schnappen sich die Mannschaften ihre Paddel und steigen in die Boote. An der Startlinie erklingen die Kommandos – Das Rennen kann beginnen.
Nebukadnezar haben den besseren Start, doch die Dammrealisten setzen nach. „Das wird ganz ganz eng“, sagt der Kommentator. Erst auf den letzten Metern schiebt sich das Boot der Dammrealschüler an die Spitze. 44 Teams in drei Gruppen sind am Samstag gegeneinander angetreten: Fun Mixed, Fun Open und Hochschulen. Bei Letzterer sind die Pirates of TUM, die DHBW Dragons, die HHN Academic Dragons und die GGS Masters gegeneinander angetreten.
Der Favorit
Der diesjährige Favorit in der ersten Gruppe sind die Ähs Ähm Vau Dammrealisten von der Dammrealschule Heilbronn. „Wir sind die einzige Schule, die am Drachenbootcup teilnimmt“, sagt Trommlerin Daniyla Chamoun. Das erste Rennen ist das wichtigste, denn hier entscheidet sich, um welche Platzierungen weiter gekämpft wird. In unter 50 Sekunden haben es die Schüler dabei ans Ziel geschafft. Das haben beim Vorlauf nur drei weitere Teams hingekriegt: das Snow Dream Team von der Skischule Heilbronn-Unterland, die Deutz Power und die San Tours.
Ärgerlich: Gleich in der ersten Runde treten die Dammrealisten gegen Mitfavorit Snow Dream Team an, die vergangenes Jahr den ersten Platz belegt haben. „Für uns war das wie ein Finale“, sagt Chamoun. Für sie war es komisch, dass die beiden Favoriten gleich in der ersten Runde gegeneinander antreten. „Wir haben uns immer im Finale getroffen. Es ist falsch, dass die jetzt vielleicht den zehnten Platz machen.“ Sie kritisiert die Regel: „Es sollte um die Zeit gehen.“ Auch für das Team der Heilbronner Stimme ist diese Regel zum Verhängnis geworden. „Wir sind leicht gedrückt“, sagt Christopher Dieterich. Eigentlich seien sie gut in der Zeit gewesen, aber die Gegner IT Boot-Camp und Joki-Drache wären zu stark.
Es kommt nicht nur auf Stärke an
Dass es aber nicht nur auf Stärke ankommt, bestätigt Clemens Burgmaier vom Snow Dream Team: „Es geht um den Rhythmus, nicht um die Kraft.“ Sie nehmen die Niederlage gegen die Dammrealschüler sportlich. „Wir sind zum Spaß hier“, sagt Yvonne Reichert. Aber: „Die Aufstellung war unfair. Es kann nicht sein, dass der Erst- und Zweitplatzierte des vergangenen Jahres im ersten Rennen gegeneinander antreten.“ Ihre Teamkollegin Nathalie Maisch ergänzt: „Eigentlich ist es immer schön als letztes gegen die Dammrealisten zu fahren. Wir haben alles gegeben.“ Dafür trainiert das Snow Dream Team nicht, im Gegensatz zu den Schülern, die jede Woche drei Mal paddeln. „Wir brauchen immer das erste Rennen, um rein zu kommen. Wir sind aber ein super Team.“ Das in Kombination mit einer geheimen, eigenen Taktik würde dann noch ab und zu mal zum Sieg führen.
Die Ergebnisse
Platzierungen Mixed
-
Ähs Ähm Vau Dammrealisten
-
science robots
-
Schubkantendragons
-
Nebukadnezar
-
JOKI-Drache
-
Dragonhunter
-
heiZBären
-
Brüggemann Paddler
-
blue & lidl dragons
-
snow dream team
-
Die Lenkdrachen
-
IT Boot-Camp
-
Banana?
-
Stromschläger
-
Die Dahenfelder
-
Weingut Fischer
-
Sunshine dragons
-
Hörtkorn Dragons
-
Dragon Outlaws
-
Das Bot
-
Stimme-Dragons
-
PreZero Heroes
-
Marbach Crew
-
Shredding dragons
-
Die Betonpaddler
-
Kilianies
-
Frischebande
Platzierungen Open
-
SanTours
-
GrünExpress
-
BEG Dragons
-
Deutz Power
-
Schaumschläger
-
Tuchel-Amphibien
-
Usain Boat
-
Schirigruppe Kocher / Jagst
-
work hard, paddle hard
-
La casa de construccion
-
IT Force one
-
Bernd das Boot
Platzierungen Hochschulen
-
HHN - Academic Dragons
-
DHBW Dragons
-
GGS Masters
-
Pirates of TUM
Kommentare öffnen

Stimme.de
Kommentare