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Ermittlungen wegen sexuellem Missbrauch in Heilbronner Kita dauern an

  
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Ein Erzieher in einer Heilbronner Kita steht im Verdacht, ein Kind sexuell missbraucht zu haben. Es handelt sich laut Polizei um ein Kind im Vorschulalter. Unklar ist der Aufenthaltsort des Mannes.

Das Polizeipräsidium Heilbronn geht weiterhin dem Verdacht des sexuellen Missbrauchs in einer Heilbronner Kindertagesstätte nach. Die Ermittlungen richten sich gegen einen Mitarbeiter einer Kita im nördlichen Stadtgebiet.

„Anlass für die Aufnahme der Ermittlungen war eine konkrete Tat“, teilt Polizeisprecherin Annika Grundbrecher schriftlich in einer E-Mail mit. Zur Tat selbst macht die Polizei keine Angaben. Betroffen sei ein Kind im Vorschulalter. Die Tat soll sich im August dieses Jahres ereignet haben. Wie berichtet, waren die Eltern der Einrichtung ebenfalls im August über die Vorkommnisse in der Kita informiert worden. 

Es liegt kein Haftbefehl vor 

Nach Stimme-Informationen ist der betreffende Erzieher inzwischen aus seiner bisherigen Wohnung in einem Heilbronner Stadtteil ausgezogen. Kennt die Polizei seinen Aufenthaltsort? „Grundsätzlich besteht keine Verpflichtung, der Polizei eine neue Adresse mitzuteilen“, schreibt Grundbrecher in einer E-Mail. Eine Ummeldung habe über das Einwohnermeldeamt zu erfolgen.

Grundsätzlich bestehe bei dringendem Tatverdacht oder bei Haftgründen wie Fluchtgefahr die Möglichkeit, einen Haftbefehlsantrag beim Amtsgericht zu stellen. Dafür sei die Staatsanwaltschaft zuständig. Nach Angaben von Mareike Hafendörfer, Sprecherin der Heilbronner Staatsanwaltschaft, liegt gegen den Mann kein Haftbefehl vor.

Wann die Polizei die Untersuchung des Falls abschließen wird, ist offen. Die Ermittlungen werden laut Polizei voraussichtlich noch mehrere Wochen dauern.

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