Eifrige Diskussionen beim Auftakt der Lokaltour spezial in der Südstadt
Bezahlbarer Wohnraum, Verkehr, Sicherheit und Nahversorgung sind für die Bürger bei der Diskussion mit Stimme-Chefredakteur Uwe Ralf Heer drängende Themen. Die Stadt Heilbronn will ein neues Versorgungskonzept gerade für ältere Menschen aufbauen.

Kaum bezahlbare Wohnungen, gefährliche Verhältnisse in der Fahrradstraße Steinstraße, ein ersatzloses Streichen der einzigen Poststelle oder das zwiespältige Sicherheitsgefühl in der Innenstadt: Ein ganzes Bündel an Themen diskutierten Anwohner der Südstadt in der ersten Auflage der Stimme-Lokaltour spezial am Mittwochabend in der Gaststätte "Kistle". Stimme-Chefredakteur Uwe Ralf Heer diskutierte mit den Bürgern rund 90 Minuten Themen, die ihnen am Herzen liegen.
Kritik an kreativen Verkehrsführungen
Verwirrende, sehr kreative Verkehrsführungen am Rathenauplatz mit bis zu drei Radwegen kritisierte Ulrich Krips. "Da weiß man nicht mehr, wie man fahren soll." Dass gut 90 Prozent der Verkehrsteilenhmer in der Fahrradstraße Steinstraße keine Anlieger seien, viel zu viele Autos dort fahren und Radfahrer "jetzt wieder auf dem Gehweg fahren", kritisierte Martina Vaihinger.
Sie sprach zudem Unfälle und sehr gefährliche Situationen mit Autofahrern an der Kreuzung zur Uhlandstraße an, wo Autofahrer oft die Vorfahrt der Radfahrer missachteten. Eine Einbahnregelung könnte ihrer Meinung nach helfen - ein Vorschlag, den andere kritisch sahen.
Bessere Nahversorgung für ältere Menschen gewünscht
Eine bessere Nahversorgung gerade für ältere Menschen wünscht sich Erich Dressel. In dem Punkt kündigte Roswitha Keicher von der Stabstelle für Integration und Partizipation ein neues Konzept der Stadt Heilbronn an, die Nahversorgung gerade für Ältere zu verbessern.
Organisationen und Vertreter aus der Südstadt würden sich demnächst an einen Tisch setzen, um neue Angebote aufzubauen. Bring- und Lieferdienste für Lebensmittel oder eine verbesserte ärztliche Versorgung sind erste Ideen.
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