Böckinger Baumstammläufer nun auch im Fernsehen zu sehen
Häufig dreht Mehmet Topyürek seine Runden in und um Heilbronn. Immer dabei hat er einen Baumstamm. Der Böckinger fällt auf - am Freitagabend auch in einer TV-Sendung.
Sollte es in Heilbronn jemanden geben, dem der Baumstammläufer von Böckingen noch nicht begegnet ist - am Freitagabend kann man ihm sogar auf dem heimischen Fernsehsessel kennenlernen. Denn Mehmet Topyürek nimmt an der RTL-Sendung Ninja Warrior Germany teil. "Ich fühle mich mega stolz", sagt der Böckinger.
Nicht nur, dass der 35-Jährige ständig mit einem Baumstamm auf der Schulter unterwegs ist. Er nimmt so auch an Ausdauerläufen teil. Und er rennt Ende Mai mit dem Zusatzgewicht mehrere Tage lang von Heilbronn nach Köln, wo die Aufzeichnung stattgefunden hat. "Durch meinen Ehrgeiz kämpfe ich immer weiter. Jetzt ist es an der Zeit, dass mich noch mehr Menschen sehen können."
Ausnahmsweise ohne Baumstamm unterwegs
Und das dürften tatsächlich ein paar mehr sein. Denn bei Ninja Warrior Germany schalten regelmäßig mehr als 2,5 Millionen Menschen ein. Bei der Sendung überwinden Kraftprotze einen Hindernisparcours in möglichst kurzer Zeit. Dazu muss Topyürek ausnahmsweise den Baumstamm ablegen. "Den Parcours mit Baumstamm auf der Schulter absolvieren? Das werde ich noch üben." Der 35-Jährige lässt im Gespräch mit der Stimme durchblicken, dass bei seinem Fernsehauftritt Nervosität im Spiel war. "Wenn man etwas Neues wagt, hat man am Anfang die Aufregung nicht ganz im Griff."
Zur Vorbereitung auf das TV-Format hatte sich der Böckinger in seiner Wohnung einen eigenen Parcours aufgebaut. Auf Geschicklichkeit kommt es an. Und auf Kraft. Die habe er ja ohnehin, wegen der vielen Touren mit dem Baumstamm. Klar, dass die auffallen. "Meine allergrößte Motivation sind die Menschen", begründet Topyürek, warum er sich ständig neue Herausforderungen einfallen lässt. "Menschen lachen oder feiern mit mir, wenn sie mich sehen - deshalb will ich immer noch einen drauflegen."

Die Sendung möchte sich der Böckinger "mit einem Bier anschauen". Und das als so ehrgeiziger Sportler? Für Topyürek kein Widerspruch. "Für was mache ich denn die ganze Sache, wenn ich nicht auch mal feiern darf."
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