Auch Sperrungen möglich
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Bauarbeiten ab Juli: Stadt Heilbronn plant Veränderungen in Wilhelm-Leuschner-Straße

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Ab Juli wird es in Heilbronn eine größere Baustelle geben. Denn: Der Verkehrsfluss auf Wilhelm-Leuschner-Straße soll verändert werden. Was für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger geplant ist. 


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In Heilbronn stehen einige Veränderungen an: Die Wilhelm-Leuschner-Straße soll umgestaltet werden, teilte die Stadt nach einer Gemeinderatssitzung am Montagabend mit. Nach den Bauarbeiten im Bereich Sonnenbrunnen im Jahr 2019 folgt damit der nächste Bauabschnitt auf der B293 in Böckingen. Was genau tut sich hier? 

Bauarbeiten in der Wilhelm-Leuschner-Straße ab Juli: Was die Stadt Heilbronn plant

Ziel der Veränderungen sei es, den Verkehrsfluss zu verbessern, die Deckschicht zu sanieren sowie Komfort und Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen. Los gehen soll es mit den Bauarbeiten ab dem dritten Quartal des Jahres – also etwa ab Juli 2025. 

Die Umgestaltung betrifft den rund 450 Meter langen Abschnitt der B 293, beginnend an der Hans-Multscher-Straße entlang der Wilhelm-Leuschner-Straße über die Rampe zur Neckartalstraße in Fahrtrichtung Süden bis einschließlich der Rampe zur Otto-Konz-Brücke.

Neue Linksabbiegespuren in Wilhelm-Leuschner-Straße: Was sich ab Juli in Heilbronn ändert

Am Knotenpunkt Wilhelm-Leuschner-Straße / Heidelberger Straße sollen mehrere Mittelinseln zurückgebaut, neue Fahrbeziehungen geschaffen und Flächen für Baumpflanzungen entsiegelt werden.

Von der Innenstadt in Richtung Sonnenbrunnen entsteht wie von der Heidelberger Straße in Richtung Neckargartacher Straße jeweils eine zusätzliche Linksabbiegespur. Dadurch sollen Anwohner westlich der Neckartalschule nach der Teilsperrung der Landwehrstraße weiterhin in die Neckargartacher Straße in Richtung Norden gelangen können.

Von der Innenstadt in die Großgartacher Straße soll eine weitere zusätzliche Linksabbiegespur geschaffen werden. Stattdessen entfällt dann aber die Möglichkeit, nach links von der Einfahrt am Sonnenbrunnen in die Großgartacher Straße abzubiegen.

Wegen Bauarbeiten: Wilhelm-Leuschner-Straße in Heilbronn ab Juli wohl einseitig gesperrt

Doch damit nicht genug: Auf dem betroffenen Straßenabschnitt – also zwischen der Heidelberger Straße und der Kastellstraße – wird neuer Asphalt aufgebracht. Dieser soll lärmmindernd sein und dem Lärmaktionsplan der Stadt entsprechen. Zusätzlich ist geplant, die Asphaltdecke in der Neckartalstraße bis hin zur Otto-Konz-Brücke zu erneuern.

Im Rahmen der Bauarbeiten wird es zu halbseitigen Sperrungen der Wilhelm-Leuschner-Straße kommen, erklärt die Stadt. An einem Wochenende wird allerdings – aufgrund der Asphaltierung – auch eine Vollsperrung nötig sein. Betroffene werden frühzeitig informiert, heißt es außerdem.

Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer: Zusätzliche Spuren in Heilbronn geplant

Und auch für Fußgänger und Radfahrer tut sich etwas: Im gesamten Bereich sollen alle Fußgängerquerungen barrierefrei und mit einem Blindenleitsystem ausgestattet werden. Außerdem erhalten Fußgänger insgesamt mehr Platz. Um das Umsteigen in Busse zu erleichtern und sicherer zu machen, werden die beiden Haltestellen in der Wilhelm-Leuschner-Straße besser miteinander verbunden. Dafür werde die Fußgängerfurt verlegt.

Radfahrer bekommen zudem eine neue Ost-West-Verbindung über die Hans-Multscher-Straße und Großgartacher Straße. Sie stellt eine alternative Route zur nördlicheren Landwehrstraße dar, welche als Fahrradstraße ausgewiesen ist.

Umfangreiche Bauarbeiten auf Wilhelm-Leuschner-Straße: So finanziert die Stadt Heilbronn den Umbau

Außerdem wird es im gesamten Bereich grüner: Die versiegelten Flächen sollen reduziert und insgesamt neun neue Bäume gepflanzt werden. Ein einzelner Baum muss dafür jedoch weichen. 

Der Gemeinderat hat die Entwurfsplanung und die Kostenberechnung laut der Stadt Heilbronn bei der Sitzung am Montag genehmigt. Nach der jetzigen Berechnung belaufen sich die Kosten für die Gesamtmaßnahme auf knapp vier Millionen Euro, davon 544.000 Euro für die Deckensanierung. Nicht enthalten sei die alternative Radverbindung. Im Rahmen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) erwartet die Stadt Heilbronn einen Zuschuss von etwa 1,3 Millionen Euro.




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