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„The Floor“-Kandidat aus Heilbronn: Radio-Ton-Moderator erzählt von Teilnahme

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Bei der zweiten Staffel der Sat.1-Quizshow „The Floor“ nimmt auch ein Heilbronner teil. Radio-Moderator Nikolai Schweikart erzählt von seinen Erfahrungen und was er mit dem Preisgeld machen würde.

Meistens steht Radio Ton-Moderator Nikolai Schweikart im Studio vor dem Mikrofon. Bei der Quizsendung "The Floor" ist er aber vor der Fernsehkamera zu sehen.
Meistens steht Radio Ton-Moderator Nikolai Schweikart im Studio vor dem Mikrofon. Bei der Quizsendung "The Floor" ist er aber vor der Fernsehkamera zu sehen.  Foto: Klara Landes

„Ich probiere gerne Sachen aus“, erklärt Nikolai Schweikart mit einem breiten Lächeln. Das sei auch der Grund, warum er sich auf die zweite Staffel der Sat.1-Quizsendung „The Floor“ beworben hat. Als einer von 100 Kandidaten ist der Radio-Ton-Moderator ab Donnerstag, 10. April, um 20:15 Uhr in Sat.1 und auf Joyn zu sehen. 

In der Quizshow ist ein LED-Boden – also der „Floor“ (engl. Boden) – in einhundert gleich große Quadrate unterteilt, die jeweils ein Wissensgebiet darstellen. Darauf stehen die Kandidaten. Zufällig wird ein Kandidat ausgewählt, der fordert einen benachbarten Gegner zum Quizduell in dessen Kategorie heraus.

Heilbronner Radio-Ton-Moderator nimmt an Sat.1 Quizshow „The Floor“ teil

45 Sekunden haben beide Duellanten auf ihrem Zeitkonto. Sie müssen abwechselnd Fragen zu Bildern, Hinweisen oder Hörsequenzen beantworten, die eigene Uhr stoppt nach jeder richtigen Antwort. Verlierer des Duells ist, wessen Zeit zuerst abläuft. Derjenige muss die Show verlassen. Der Gewinner übernimmt das Feld des Gegners. Wer am Ende der Staffel als Sieger auf dem „Floor“ steht, erhält den Hauptpreis von 100.000 Euro.

In der zweiten Staffel haben die Kandidaten außerdem die Chance auf einen Tagesgewinn am Ende jeder Folge. Zudem können sie sich auch Zusatzsekunden für ihr Zeitkonto erspielen.

Radio Ton-Moderator tritt bei „The Floor“ mit Kategorie „Neue Deutsche Welle“ an

Schweikart hat sich auf die Sendung vorbereitet. Für seine Kategorie „Neue Deutsche Welle“ spielte ihm in die Karten, dass bei Radio Ton viele 80er gespielt werden. „Ich wusste ja nicht, was kommt.“ Deshalb habe er nicht nur viele Lieder der Neuen Deutschen Welle gehört, sondern auch geübt, die Interpreten den Liedern zuzuordnen. 

„Ich glaube, es ging mir hauptsächlich darum, Spaß zu haben.“ Die Show sei eine schöne Erfahrung gewesen. Und auch mit dem Ausgang der Sendung ist er „vollkommen zufrieden“. Wie weit er gekommen ist, darf er vor der Ausstrahlung nicht verraten. Was er mit dem Haupt- oder Tagesgewinn machen würde, weiß Schweikart aber: „Urlaub, auf jeden Fall.“ Die Bahamas faszinieren ihn. Und auch Kunstobjekte wären etwas, für das er den Gewinn verwenden würde.

Eine Woche lang wurde die Show mit Moderator Matthias Opdenhövel in einem Studio in der niederländischen Gemeinde Hilversum gedreht. Das war auch anstrengend, erklärt der Nikolai Schweikart. Teilweise habe man für die Aufzeichnung bis zu sechs Stunden stehen müssen, inklusive kurzer Pausen. 

Heilbronner stand bereits mit Radio-Kollegin vor TV-Kamera

Es ist nicht das erste Mal, dass der 28-jährige Heilbronner vor der Kamera steht. Als Moderator bei Radio Ton gehören Videos, wie kleinere Reportagen, auch zum Job, erklärt Schweikart. Und vor einer TV-Kamera stand er bei der Aufzeichnung von „The Floor“ schon zum zweiten Mal. Er nahm bereits mit seiner Kollegin Caro Hoffmann an der Sat.1-Kochsendung „Doppelt kocht besser“ teil. 

Sendungen mit einem Zufallsgenerator, wie bei „The Floor“, seien aber nochmal etwas anderes, findet Schweikart. „Das war, wie wenn ein Schalter umgelegt wird.“ Wie in einem Tunnel und voller Aufregung, er habe sich nicht versprechen wollen oder stolpern oder die falsche Antwort liefern. „Das war ein krasses Gefühl.“

Heißt das, dass Schweikart zukünftig vor der Fernsehkamera steht anstatt seines Radiomikros? Es habe beides sein Für und Wider. „Ausschließen würde ich nichts.“




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