Roboter, Social Media & Co.: Ein Wochenende zum Ausprobieren für die ganze Familie
Das Erlebniswochenende „Digitale Familienwerkstatt kompakt“ im Haus der Familie Heilbronn bietet Einblick in Robotik, Programmieren und Medienbildung.

Die „Digitale Familienwerkstatt kompakt“ im Haus der Familie Heilbronn lädt am Wochenende vom 13. und 14. März Familien dazu ein, die digitale Welt gemeinsam zu erkunden – praxisnah, niedrigschwellig und mit viel Raum zum Ausprobieren.
Im Fokus steht nicht nur Technik, sondern vor allem die Frage, wie eine zeitgemäße Medienerziehung aussehen kann. „Die Idee ist, Eltern zu erreichen, damit diese sich Gedanken über Medienerziehung machen. Diese darf man nicht außer Acht lassen“, sagt Sophia Mayer, Fachbereichsleiterin Business Development bei der Familienwerkstatt. Gleichzeitig solle das Wochenende „auch einen Zugang zur Familienwerkstatt schaffen“.
Elternvortrag zur Handynutzung – Erlebniswochenende „Digitale Familienwerkstatt kompakt“
Am Freitagabend startet das Erlebniswochenende mit einem Elternvortrag zur kindgerechten Handynutzung. Bestseller-Autorin („Aber alle haben ein Smartphone!“) und dreifache Mutter Elisabeth Koblitz spricht darüber, wie Eltern Kinder „entspannt und sicher im Umgang mit Handy, Social Media und Co“ begleiten können.
Elisabeth Koblitz zeigt auf, ab wann ein eigenes Smartphone sinnvoll sein kann, wie Risiken minimiert werden und welche Rolle Eltern als Begleiter im digitalen Alltag spielen.
Erlebnistag am Samstag – Haus der Familie in Heilbronn lädt ein
Am Samstag gehört das Haus der Familie ganz den Familien. Unter dem Motto „Erlebnistag“ können Kinder und Eltern zwischen 11 und 15 Uhr an verschiedensten Stationen schnuppern, mitmachen und sich informieren.
Die Palette reicht von kurzen Workshops über offene Medien- und Kreativbereiche bis hin zu Gesprächsformaten rund um Medienerziehung. „Eltern und Kinder lernen bei den Workshops gemeinsam“, betont Sophia Mayer.
Chancen der digitalen Kommunikation – Schnupperworkshops und Programmieren lernen
Als exklusives Highlight bezeichnet Mayer die Keynote „Immer online – Stellt die digitale Welt die Bindung zwischen Eltern und Kindern auf die Probe?“ von Digitaltrainerin Monika Rath. Sie beleuchtet, wie ständige Erreichbarkeit, Social Media und digitale Ablenkung den Familienalltag beeinflussen. Dabei geht es auch darum, wo Chancen der digitalen Kommunikation liegen und an welchen Punkten sie Beziehungen belasten kann. Eltern erhalten Impulse, wie sie Bindung und Mediennutzung im Familienalltag bewusst gestalten können.
Parallel dazu gibt es mehrere Schnupperworkshops, in denen Familien digitale Medien aktiv ausprobieren können. Mit der App iMovie filmen, schneiden und vertonen Kinder kleine Experimente. Mit der kindgerechten Programmiersprache ScratchJR erstellen sie eigene Geschichten und wagen erste Schritte ins Programmieren. Eltern begleiten ihre Kinder direkt am Tablet und erleben, wie kreativ und konstruktiv digitale Medien genutzt werden können.
Offener Medienbereich und Kreativangebote
In einem offenen Bereich stehen verschiedene digitale Medien zum Testen bereit. Ergänzt wird das Angebot durch analoge Mal- und Bastelangebote – ein bewusst weiter Rahmen für Familien mit Kindern bereits ab 1,5 Jahren.
„Es gibt Dinge zum Ausprobieren am Samstag, die sich dann im Semesterprogramm wiederfinden“, kündigt Mayer an. So können Familien bereits am Wochenende Formate kennenlernen, die später im regulären Programm vertieft werden.
Robotik erleben mit ROKI
Einen besonderen Schwerpunkt setzt der Erlebnistag auf Robotik. An den „ROKI – Robotics Stationen zum Ausprobieren“ laden Diana und Joachim Ross Kinder und Eltern dazu ein, Lernroboter an Bodenstationen zu steuern und Aufgaben zu lösen. Dabei verstehen Kinder und Erwachsene spielerisch, wie Roboter funktionieren und was sie zum Arbeiten brauchen. Vorkenntnisse sind nicht nötig, der Einstieg erfolgt über gemeinsames Ausprobieren.
„Kinder und Eltern dürfen unsere Roboter im freien Spiel an Bodenstationen ausprobieren“, sagt ROKI-Gründer Joachim Ross. „Einfach vorbeischauen, spielen, Spaß haben und die eigene Begeisterung für Technik und die Vielfältigkeit, die sie bietet, entdecken.“ ROKI – Robotic4Kids ist aus einem Familienprojekt entstanden und verfolgt die Vision, möglichst vielen Kindern den Zugang zu Technik und Programmierung zu eröffnen – unabhängig von Herkunft oder Startchancen.
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