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Finale des Red Bull Basements in Heilbronn

Red Bull beflügelt Gründer in Heilbronn: So kommen sie zu 100.000 Dollar Preisgeld

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Die eigene Idee zur Firma bringen: Ein hohes Preisgeld winkt beim Red Bull Basement. Das deutsche Finale findet Ende April in Heilbronn statt. So kann man daran teilnehmen. 

Mit einer eigenen Idee Geld verdienen? Erstgründer können beim Red-Bull-Basement-Wettbewerb ihre Firmenideen pitchen. Das Deutschlandfinale findet Ende April in Heilbronn statt, mit organisiert wird es vom Campus Heilbronn der Technischen Universität München.
Mit einer eigenen Idee Geld verdienen? Erstgründer können beim Red-Bull-Basement-Wettbewerb ihre Firmenideen pitchen. Das Deutschlandfinale findet Ende April in Heilbronn statt, mit organisiert wird es vom Campus Heilbronn der Technischen Universität München.  Foto: Christian Charisius

100.000 Dollar Preisgeld für die tolle Geschäftsidee: Diese Summe winkt Erstgründern beim Red-Bull-Basement. Das Finale findet in San Francisco statt, das Deutschlandfinale am Donnerstag, 23. April, im Open Space in Heilbronn. Mit zu den Organisatoren gehört der Campus Heilbronn der Technischen Universität München. Kann man noch teilnehmen, und falls ja: Was sind die Bedingungen? Zum Projekt beantworten wir einige Fragen.

Ich habe eine Geschäftsidee. Was nun?

Über 18-Jährige können ihre Idee online einreichen. Ein KI-Tool hilft dabei, sie weiterzuentwickeln. Eine lokale Jury prüft die Vorschläge, die besten Teams nehmen dann nach Angaben der Verantwortlichen ein einminütiges Video auf, um damit zu überzeugen und so ins Finale zu gelangen. Das Finale im Open Space beginnt um 17 Uhr, jeder kann zuschauen.

Wie groß ist die Konkurrenz aus Heilbronn am Red-Bull-Basement?

Mitorganisiert wird das Finale vom Campus Heilbronn der Technischen Universität München (Tum). Die Tum wirbt unter Studenten für den Wettbewerb, wie viele aber tatsächlich teilnehmen, das ist unklar.

Ich möchte mitmachen. Welche Fehler sollte ich vermeiden, wenn ich eine Geschäftsidee pitchen möchte?

Jan Mittendorf will bei der Tum in Heilbronn unter anderem Wissenschaftler dazu bringen, aus ihren Ideen Geschäftsmodelle zu entwickeln. Er kennt viele Fehler. Dazu gehört: unklare Kommunikation. Also wenn man mit technischen Begriffen zu einem nichttechnischen Publikum spricht. Ebenfalls zu vermeiden ist: An wen richtet sich eigentlich das Start-up? Die Zielgruppe müsse klar definiert werden.

Wie viele Heilbronner Studenten wollen eigentlich eine eigene Firma gründen?

Unterstützung gibt es jedenfalls reichlich auf dem Weg zum eigenen Business. Zum einen natürlich helfen die Campus Founders dabei, ein Start-up auf die Beine zu stellen. Die Hochschule Heilbronn hat genauso Ansprechpartner wie die Tum. Dort leitet Jan Mittendorf das sogenannte Tum-Venture-Lab für die Themen KI und Software. Er weiß: Einige Studenten hätte das „klare Bewusstsein“ entwickelt, eine Firma zu gründen. Unternehmertum gehöre schließlich zur Tum.

Wofür stehen die Tum-Venture-Labs?

Die Venture-Labs möchten Studenten fürs Gründen mobilisieren. Mancher Technikstudent habe das nicht auf dem Schirm, sagt Jan Mittendorf. So hilft er ihnen beispielsweise dabei, Abschlussarbeiten weiterzuentwickeln. Diese Arbeiten sollen ja gerade nicht nur in einer Schublade verschwinden. Erfolgreich ist seiner Ansicht nach das Venture-Lab gerade dann, wenn Wissenschaftler zu Unternehmen würden, sagt er. Auch das gehört für ihn zur Tum dazu. „Wir haben eine gesellschaftliche Verpflichtung.“




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