Radroute Nordwest eingeweiht: Heilbronn schließt Lücke zwischen Biberach und Kirchhausen
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Auf rund eineinhalb Kilometern hat die Stadt Heilbronn jetzt ein weiteres Teilstücke der Radroute Nordwest eingeweiht. Der neue Streckenabschnitt verbindet die beiden Stadtteile Kirchhausen und Biberach miteinander.
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Von einem „wichtigen Lückenschluss im Heilbronner Radwegenetz“, sprach Oberbürgermeister Harry Mergel am späten Montagnachmittag, 4. August, bei der Einweihung des neuen Streckenabschnitts. Rund 1,5 Kilometer ist das Teilstück lang und 2,50 Meter breit. Ein Grünstreifen von rund 1,75 Meter Breite trennt den Radweg von der Straße.
Wo das nicht möglich ist, hat die Stadt die Bordsteine auf 16 Zentimeter Höhe setzen lassen, also doppelt so hoch wie die Bordsteine auf dem Rest der Strecke. „Wegen der Sicherheit“, sagt Stefan Muth, als Fachkoordinator Radverkehr bei der Stadtverwaltung zuständig für die Planung der Route.
Neuer Abschnitt für Radroute Nordwest in Heilbronn – Planung für nächsten Ausbau ab 2026
Für das Stadtoberhaupt handelt es sich bei dem neuen Streckenabschnitt um „eine deutliche Verbesserung für Alltagsradler genauso wie für Freizeit- und Genussradler“. Insbesondere für die Verbindung von Biberach zum Freibad Kirchhausen, so Mergel.
Oberbürgermeister Harry Mergel (vorne) und Bürgermeister Andreas Ringle (rechts) weihten zusammen mit zahlreichen Gästen den neuen Radwegabschnitt ein.
Foto: Lina Bihr
Die Bauzeit für den Radweg erstreckte sich von März bis Juni 2025. Die Planungen für den weiteren Ausbau vom Biberacher Konradsberg bis zur Kapellenweg in Kirchhausen starten laut Stefan Muth im nächsten Jahr. Mit dem Ausbau soll dann 2027 begonnen werden.
Verbindung von Heilbronner Stadtteilen: Ausbau schließt Lücken im Radnetz
Der neue Abschnitt ist nicht nur Teil insgesamt mehr als elf Kilometer langen Radroute Nordwest, die die Stadtteile Kirchhausen, Biberach, Frankenbach und Böckingen untereinander und mit der Stadtmitte verbinden soll. Er gehört auch zum Radnetz Baden-Württemberg. Bund und Land fördern die knapp vier Millionen Euro teure Strecke mit rund drei Millionen Euro.
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Die Stadt Heilbronn habe „in den vergangenen Jahren kontinuierlich dafür gesorgt, dass sich unser Radwegenetz immer weiter verbessert im Sinne einer nachhaltigen Mobilität“, sagte Mergel. Rund 100 Kilometer an Radwegen durchzögen derzeit das Stadtgebiet. „Dazu kommen Radfahrverbindungen sowie 60 Kilometer Rundradwanderwege.“
Oberbürgermeister Mergel will Anteil des Radverkehrs in Heilbronn weiter steigern
Dennoch ist aus Sicht des Oberbürgermeisters der Anteil des Radverkehrs in der Stadt „steigerungsfähig“. Aktuell liege er in Heilbronn bei elf Prozent. Ziel des Landes Baden-Württembergs sei es, bis zum Jahr 2030 bei 20 Prozent zu liegen. „Dafür ist flächendeckende, durchgängige und hochwertige Infrastruktur an Fahrradwegen von zentraler Bedeutung“, sagte Mergel.
Anwohner hatten im Vorfeld der Einweihung offenbar Zweifel, dass der neue Teilabschnitt der vorgeschriebenen DIN-Norm für Radwege entspricht, die demnach 2,50 Meter breit sein müssen. Der Biberacher Bezirksbeirat Rainer Graf berichtete am Rande der Einweihung von zahlreichen Klagen von Radfahrern aus seinem Stadtteil. Stefan Muth, der für die Planung der Radstrecke zuständig ist, wies diese Kritik als unberechtigt zurück. Jeder könne nachmessen, dass die Strecke durchgängig 2,50 Meter breit ist. „Womöglich vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch einmal 2,45 Meter“, sagte Muth.
Gefahrenstelle beseitigt
Neben dem Bau des Radwegs hat die Stadt Heilbronn in Biberach in die Infrastruktur investiert. Laut Oberbürgermeister Harry Mergel habe der Umbau der Einmündung der Kreisstraße 9558 in die Bundesstraße 39 bereits Ende vergangenen Jahres begonnen, um eine Gefahrenstelle zu beseitigen. An der Kreuzung steht jetzt eine Ampelanlage. Signalanlagen für Fußgänger und Radfahrer würden derzeit technisch vorbereitet. Zugleich sei die Haltestelle Carl-Zeiss-Straße Süd barrierefrei umgebaut worden, so Mergel.
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