Neuer Chef für Hochschule der Medien Stuttgart: Boris Kühnle verlässt Bildungscampus Heilbronn
Boris Kühnle wechselt vom DHBW CAS Heilbronn nach Stuttgart und wird neuer Direktor der Hochschule der Medien – von Heilbronn schwärmt er in höchsten Tönen.

Nach knapp drei Jahren an der Spitze des DHBW CAS in Heilbronn steht für Boris Alexander Kühnle ein Wechsel an: Zum 1. November übernimmt der 53-Jährige die Leitung der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart. Für Kühnle ist das eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte – von 2008 bis 2019 lehrte und forschte er dort bereits, unter anderem als Studiendekan des Studiengangs Medienwirtschaft, wo er für 15 Professoren und mehr als 400 Studierende verantwortlich war.
So will Kühnle bis zum Wechsel die Zeit in Heilbronn noch nutzen
Seit Oktober 2022 ist Kühnle Direktor des DHBW CAS in Heilbronn, dem Zentrum für die Master-Studiengänge der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Bereits seit Anfang 2020 hatte er dort als Dekan den Fachbereich Wirtschaft verantwortet. Bis zu seinem Wechsel will Kühnle seine Funktionen in Heilbronn – etwa als stellvertretender Vorsitzender des Wissensstadtvereins – aber weiterhin wahrnehmen, betont er.
Seine verbleibenden Monate in Heilbronn wolle er noch intensiv nutzen, um Heilbronn zum Zentrum für Lebenslanges Lernen zu machen, wie er sagt. Gerade in Zeiten der Transformation in Unternehmen sei Weiterbildung ein entscheidender Faktor – sowohl für die Wettbewerbsfähigkeit der Firmen als auch für die persönliche Entwicklung der Mitarbeitenden.
Mindset in Heilbronn beeindruckt ihn nach wie vor
Direktor einer Medienhochschule zu werden sei reizvoll. „Ich bin Medienwirtschaftler von Haus aus.“ Der Abschied aus Heilbronn falle ihm dennoch nicht leicht. „Die Entwicklung hier ist einzigartig“, sagt er über den Bildungscampus.
Besonders beeindrucke ihn die enge Vernetzung von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. In Stuttgart gebe es zwar ebenfalls mehrere Akteure wie das Max-Planck-Institut, Fraunhofer oder die Universität in Nähe zueinander. Aber diese Bereitschaft zur Zusammenarbeit sei in Heilbronn außergewöhnlich. „Hier herrscht ein anderes Mindset. Die Stadt sieht das Potenzial und schöpft es aus.“
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