Neue Grundschule in Heilbronn wird von Anfang an Schulsozialarbeit haben
Die neue Innenstadtgrundschule in Heilbronn startet 2025/26 von Beginn an mit Schulsozialarbeit. Den Auftrag erhält ein erfahrener Träger.

Die neue Innenstadtgrundschule in Heilbronn startet zum Schuljahr 2025/26 – zunächst in einem Übergangsgebäude auf dem Gelände der Fritz-Ulrich-Gemeinschaftsschule. Parallel entsteht auf dem Areal der Alten Kelter, zwischen Theodor-Heuss-Gymnasium und Mönchsee-Gymnasium, ein Neubau in Holzhybrid-Bauweise, der später rund 300 Grundschulkindern Platz bieten soll.
Heilbronns neue Grundschule: Verwaltung beschließt Schulsozialarbeit
Von Anfang an wird es auch Schulsozialarbeit geben. Der Verwaltungsausschuss hat am Montag, 15. September, entschieden, die Paritätischen Sozialdienste Heilbronn gGmbH mit dieser Aufgabe zu betrauen.
Der Träger ist in Heilbronn kein Unbekannter: Schon seit 2012 bieten die Paritätischen Sozialdienste Schulsozialarbeit an der benachbarten Silcherschule an. Zudem sind sie auch für die Ganztagesbetreuung an der neuen Innenstadtgrundschule vorgesehen. Durch die Vergabe sollen schulische Förderung und Jugendhilfe „möglichst gebündelt aus einer Hand“ erfolgen, so die Verwaltung.
Für die Schulsozialarbeit steht im ersten Schritt eine halbe Personalstelle zur Verfügung. Finanziert wird das Angebot durch städtische Mittel in Höhe von rund 94.400 Euro für die Jahre 2025 und 2026, abzüglich der Landesförderung.
Nur eine Enthaltung im Verwaltungsausschuss
Die Verwaltung betont, dass Schulsozialarbeit ein wichtiger Faktor für die Chancengleichheit von Kindern sei – gerade angesichts wachsender Herausforderungen wie soziale Problemlagen, psychische Belastungen oder die Integration von Kindern mit Fluchthintergrund.
Der Verwaltungsausschuss stimmte dem Vorhaben mit breiter Mehrheit zu. Lediglich eine Enthaltung wurde gezählt.
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