Das Ipai-Besucherzentrum, Living Room genannt, öffnet montags bis freitags, 9 bis 17 Uhr; Im Zukunftspark 11/13 in Heilbronn.
Mit KI Airhockey spielen: Was es Neues im Besucherzentrum Ipai gibt
Der Ipai möchte die Menschen aus der Region mitnehmen und sie informieren in Sachen Ipai. Das tut sich gerade auf der Ausstellungsfläche.

Unternehmen, Organisationen: Wer zum Innovationspark Künstliche Intelligenz (Ipai) gehört, will über das Netzwerk noch stärker auf KI-Anwendung setzen. Der Ipai selbst will auch die Menschen vor Ort mitnehmen, sie über KI informieren, ihnen die Hemmschwelle nehmen. Diese Angebote führt die Ipai-Foundation zusammen, der auch das Besucherzentrum gehört. Da gibt es nun wieder für einige Monates Neues.
„Es soll schon jemand gewonnen haben“, heißt es im Ipai: Die Hochschule Heilbronn lässt eine KI-Anwendung am Bildschirm Airhockey spielen. Mal gegen sich selbst, mal gegen Besucher, die in der Regel verlieren.
KI lernt? Das zeigt die Hochschule Heilbronn im Ipai-Besucherzentrum
Worum es mit diesem Modell geht? So zeigen die Verantwortlichen, wie KI selbstständig lernen kann. Sie wird belohnt und bestraft, so Ipai-Verantwortliche bei einem Rundgang. Belohnung heißt bei einer KI-Anwendung: Es geht darum, zu gewinnen – in Computersprache also darum, die Eins zu erhalten. Die Null, also das Verlieren, ist nicht gut. Mit jeder Begegnung gegen sich selbst wird die KI schlauer. Und das merken die Besucher, die sich vergeblich um einen Sieg bemühen.
KI in der Anwendung zeigen Objekte von Würth. Die KI erkennt Schrauben und Dübel. Mit 400.000 Bildern hat sie trainiert, um dann entsprechende Objekte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit genau zu bestimmen.
Die KI zählt Parasiten in der Blutprobe
Das Unternehmen Intuity ist mit einer medizinischen Anwendung vor Ort. Eine Kamera analysiert Blutproben selbstständig und zählt dabei Krankheitserreger. Händisches Zählen durch einen Menschen, um beispielsweise Parasiten bei Malaria oder Tuberkulose zu erkennen, fällt weg. Die KI ist auch deutlich schneller.
Und wie hilft KI im Lager? Besucher schnappen sich einen Spielzeug-Gabelstapler, um damit Pakete in verschiedene Zonen zu befördern. Die KI erkennt die Bewegung und registriert, wo sich das Fahrzeuge und die Objekte befinden, ob sie in Bewegung sind oder lagern. Die Ipai-Foundation möchte nach Angaben der Verantwortlichen mit solchen Ausstellungen die Blackbox KI, vor der viele Respekt haben, öffnen.
Kunst ist auch Teil des Besucherzentrums. Qualle, Orchidee: Hinter den Motiven steht die Künstlerin Gretta Louw , die sich dabei von KI hat unterstützen lassen. Sie schuf die Prompts, also die Anweisungen an die KI, um die vielen, teilweise auch unscharfen Orchideen entstehen zu lassen.
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