Stimme+
Landtagswahl 2026
Hinzugefügt. Zur Merkliste Lesezeichen setzen

„Müssen aus Komfortzone raus“: SPD-Kandidat Andreas Stoch beim Stimme-Wahlcheck

   | 
Lesezeit  2 Min
audio Anhören
Erfolgreich kopiert!

Vor der Landtagswahl 2026 hakt Stimme-Chefredakteur Uwe Ralf Heer bei den Spitzenkandidaten nach. Los ging es mit Andreas Stoch von der SPD. Er spricht unter anderem über Wirtschaft, innere Sicherheit – und den Ipai.


Externer Inhalt

Dieser externe Inhalt wird von einem Drittanbieter bereit gestellt. Aufgrund einer möglichen Datenübermittlung wird dieser Inhalt nicht dargestellt. Mehr Informationen finden Sie hierzu in der Datenschutzerklärung.

Die Wähler sehr gut informieren, darum geht es beim Stimme-Wahlcheck mit Chefredakteur Uwe Ralf Heer. Mittlerweile findet die Reihe in der zehnten Saison statt, vor der anstehenden Landtagswahl im März. Zum Auftakt mit 300 Interessierten ist SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch in die Kreissparkasse Heilbronn gekommen.

Landtagswahl 2026: SPD-Kandidat Andreas Schoch im Stimme-Wahlcheck in Heilbronn

Unbequemen Fragen wich er nicht aus. Landespolitik werde von bundespolitischen Stimmungen beeinflusst. Dankbar sei er, wenn die Partei 15 Prozent erhalte. Es könnten mehr sein. „Viele Menschen sehen, dass die SPD eine wichtige Rolle im Parteienspektrum hat.“

Die SPD stehe für soziale Sicherheit, so Andreas Stoch. Das Wählerpotenzial liege bei 40 Prozent. Sozialer bezahlbarer Wohnraum gehöre zu den Attributen der Partei. Im Land herrsche eine Veränderungsnotwendigkeit. Mit Mut schaffe man das, nicht mit Schuldzuweisungen.

Wirtschaft: SPD-Kandidat Stoch erwartet, dass man aus Komfortzone herausmüsse

Gesundheit, Krankenhäuser, Wirtschaft, innere Sicherheit: auch das waren Themen, zu denen sich Andreas Stoch äußern musste. Mit zu den ersten Schritten unter seiner Führung würden nach der Landtagswahl unter anderem Investitionen in die Energieinfrastruktur gehören. Er fordert einen Runden Tisch.

Externer Inhalt

Dieser externe Inhalt wird von einem Drittanbieter bereit gestellt. Aufgrund einer möglichen Datenübermittlung wird dieser Inhalt nicht dargestellt. Mehr Informationen finden Sie hierzu in der Datenschutzerklärung.

Was die Wirtschaft angeht, so machte er auch gleich deutlich: „Mancher wird aus der Komfortzone heraus müssen.“ Er nahm dabei zugleich alle in die Verantwortung. Reformen in den Sozialstaat seien nicht allein die Lösung, genauso wenig wie der Abbau der Bürokratie. „So einfach ist es nicht.“

SPD-Spitzenkandidat zu Automobilbranche: „Zu lange auf den Lorbeeren ausgeruht“

Wohnen war genauso ein Thema wie die Automobilbranche. „Wir haben uns zu lange auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausgeruht“. Die Frage sei, ob man sich in die Tasche gelogen habe. „Unsere Autos, sind hervorragend gewesen.“ Er sprach sich dafür aus, dass die Unternehmen eine längere Zeit für die Transformation weg vom Verbrenner-Antrieb bräuchten.

Ein weiteres Thema war die frühkindliche Bildung. Familien prägen ebenfalls, sagte Andreas Stoch. Kitas seien aber der erste Ort, an dem Bildung stattfinde. In der Vergangenheit seien Kitas nur als „kommunale Dienstleistung“ betrachtet worden. In diesem Bereich könne Baden-Württemberg wieder ein Innovationsort sei. Man habe zu spät mit Reformen angefangen. Studiengebühren für Studenten aus dem nicht-europäischen Ausland würde er abschaffen. „Sofort“, so eine der kürzesten Antworten des Abends.

SPD-Kandidat besuchte Ipai in Heilbronn – laut Stoch Treiber für Innovationen

Den Innovationspark Künstliche Intelligenz (Ipai) in Heilbronn hatte Andreas Stoch bereits besucht, in Kürze möchte er wiederkommen. Bei KI könne Baden-Württemberg wieder ein Treiber für Innovationen in Deutschland und Europa sein, sagte er. 

Eine ausführliche Berichterstattung auf stimme.de erfolgt am Freitag. Am Samstag in der Printausgabe der Heilbronner Stimme.




Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben