Wegen Totschlag in Heilbronn verurteilt: Abgeschobener versucht in Stuttgart einzureisen
Bei einer Kontrolle am Stuttgarter Flughafen stellt die Bundespolizei fest, dass ein Einreisender bereits wegen Totschlag verurteilt wurde. Seine Strafe hat der Mann, der in den Kosovo abgeschoben wurde, noch nicht ganz abgesessen.
Am Flughafen Stuttgart haben Beamte der Bundespolizei am vergangenen Wochenende, 31. Januar, einen 53- jährigen Mann festgenommen. Dieser ist wegen Totschlag verurteilt. Das teilt die Bundespolizeiinspektion Stuttgart in einer Pressemeldung mit.
Demnach stellten Beamte im Rahmen der Einreisekontrolle eines Fluges aus Pristina fest, dass gegen den kosovarischen Staatsangehörigen ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Heilbronn wegen Totschlags vorliegt.
In Heilbronn wegen Totschlag verurteilt: Mann versucht am Stuttgarter Flughafen einzureisen
Aus der Meldung geht hervor, dass das Landgericht Heilbronn den Kosovaren am 4. Februar 1999 zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren verurteilt hat. Einen Teil der Strafe hatte der Mann bereits abgesessen, bevor er 2004 abgeschoben wurde.
Dadurch verfällt die Strafe jedoch nicht. Deshalb wurde er bei seiner Wiedereinreise erneut verhaftet und noch am selben Tag in die Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim eingeliefert. Seine Restfreiheitsstrafe beträgt noch 2127 Tage – das sind genau 5 Jahre, 9 Monate und 25 Tage.
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