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Null-Toleranz-Strategie

Polizei Heilbronn will an „Car-Friday“ verstärkt kontrollieren – Autoposer im Visier

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Am Karfreitag trifft sich die Autotuningszene für den Start in die Saison. Der „Car-Friday“ ist für Autoverrückte ein besonderer Tag. Die Polizei setzt vermehrte Kontrollen ein.


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Für gläubige Christen ist es das wichtigste Fest des Jahres. In der Autotuningszene ist der „Car-Friday“ der Startschuss in die neue Saison. Bei gemeinsamen Treffen lassen sie die Motoren aufheulen und zeigen, wie sie ihre Fahrzeuge frisiert haben. Dabei treffen sie in ganz Baden-Württemberg immer wieder auf Polizeikontrollen. Auch die Polizei Heilbronn ist am Karfreitag vermehrt im Einsatz. 

Bereits ab dem Nachmittag kommt es im gesamten Präsidiumsbereich zu Kontrollen. Aber nicht nur die Fahrzeuge der Tuner werden dabei unter die Lupe genommen. Auch Geschwindigkeitskontrollen wird es laut Angaben der Polizei geben. Wo genau sich diese befinden werden, gibt die Polizei vorher nicht bekannt.

„Car-Friday“ in Heilbronn: Polizei setzt auf vermehrte Kontrollen

Immer wieder kommt es im Einsatzbereich der Polizei Heilbronn zu Vorfällen mit Posern und Rasern. Deshalb hat die Polizei das Kompetenzteam „Poser und Raser“ gegründet. Dieser Gruppe gehören Spezialisten verschiedener Abteilungen an, „die ein besonderes Interesse an der Phänomenologie und eine entsprechende fachliche Kompetenz haben“, heißt es vonseiten der Polizei. Durch sie wurden 2025 mehr als 4280 Fahrzeuge kontrolliert und 1500 Verstöße zur Anzeige gebracht.

Mit Aktionstagen wie dem Car-Freitag wollen die Beamten ihre Null-Toleranz-Strategie weiter fortfahren. Auch an anderen Tagen gibt es vermehrt Kontrollen. So waren die Polizisten am 20. und 21. März beispielsweise vermehrt unterwegs und haben gezielt intensive Kontrollen durchgeführt. Das Ergebnis sei dabei „erschreckend gewesen“. 61 Verstöße wurden festgestellt und ein illegales Autorennen wurde gestoppt.

Aktionstage für mehr Kontrollen in Heilbronn: Null-Tolleranz-Strategie der Polizei

Wenn von Autotunern die Rede ist, sind damit nicht zwangsweise Poser und Raser gemeint. Denn Tuner legen Wert darauf, ihr Fahrzeug zu veredeln, und ihren Wagen qualitativ und handwerklich auf einem hohen Niveau zu haben. Dabei versuchen sie, Probleme mit der Polizei zu vermeiden und im Rahmen der geltenden Regeln das Auto umzubauen. 

Als Poser werden die Fahrer bezeichnet, die mit aufheulendem Motor an belebten Plätzen vorbeifahren, um mit ihren aufgemotzten Wagen zu posieren und zu provozieren. Im Gegensatz zu den Tunern sind sie nicht vernetzt und nehmen nur vereinzelt an Treffen teil.




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