Ipai will zu Recht die Gesellschaft einbinden
Heilbronn macht Schlagzeilen: Weitere Firmen und Institutionen wollen beim Innovationspark für Künstliche Intelligenz (Ipai) mitmachen. Und der will nun mit einer Stiftung stärker auf die Gesellschaft zugehen. Zu recht.

Heilbronn ist in aller Munde. Den Stadtnamen hört die Präsidentin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg nach eigenen Angaben sehr oft, wenn sie weltweit unterwegs ist und es um Themen wie Künstliche Intelligenz geht. Das hat sie erst dieser Tage betont. Vor allem durch finanzielle Unterstützung der Dieter-Schwarz-Stiftung hat es die Stadt geschafft, sich auf den Landkarten bei einer Zukunftstechnologie zu positionieren.
Unternehmen und Institutionen zum Innovationspark für Künstliche Intelligenz (Ipai) zu bringen, ist das eine. Wer bei Anwendungen mitspielen und vom Netzwerk profitieren will, bezieht schon jetzt ein Büro im Ipai. Nur: Die Technologie ist nicht nur für Firmen entscheidend. Auch die Gesellschaft ist durch KI mitten im Umbruch: Wo liegen die Gefahren und wo die Chancen?
Es ist richtig, dass der Ipai mit einer eigenen Stiftung den Fokus noch stärker auf die Gesellschaft legen will. Ipai muss bei den Menschen ankommen, Ipai muss in die Gesellschaft austtrahlen. Ein Besucherzentrum gibt es bereits, KI-Festival und KI-Salon haben ihre Fans: Der Ipai muss diesen Schwerpunkt ausbauen. Die Menschen der Region haben das Privileg, sich intensiv mit KI auseinandersetzen und die Entwicklung mitgestalten zu können. Diese Chance muss der Ipai nutzen, es ist auch eine Verpflichtung der KI-Experten.
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