Freibäder in Heilbronn und Öhringen melden großen Andrang bei Hitze
Die derzeitige Hitzewelle sorgt für volle Freibäder. Die Stadtwerke Heilbronn reagieren mit zusätzlichem Personal und raten zum Online-Kauf der Eintrittskarten.
Wer nicht arbeiten muss, den zieht es an solchen Tagen an den See oder ins Freibad. Die anhaltend hohen Temperaturen sorgen in Heilbronn für regen Andrang in den Bädern. Bis 14 Uhr zählten die Stadtwerke am Donnerstag im Neckarhalde-Freibad bereits 1322 Besucherinnen und Besucher, im Gesundbrunnenbad 928. Zum Vergleich: Am Mittwoch kamen im Tagesverlauf insgesamt 2090 Menschen in die Neckarhalde, 1937 ins Gesundbrunnenbad.
Hitze sorgt für großen Andrang in den Heilbronner Freibädern
Auch in den kommenden Tagen rechnen die Betreiber wegen Sommerferien und Hitzewelle mit überdurchschnittlich hohen Besucherzahlen. „Der Badebetrieb verlief zuletzt trotz des Andrangs geordnet und ohne besondere Vorkommnisse“, so Carina Neumann von den Stadtwerken. Dennoch werde zusätzliches Personal eingesetzt.

Um lange Schlangen zu vermeiden, empfehlen die Stadtwerke, Tickets vorab online zu kaufen. Diese sind laut Neumann nicht nur günstiger als an der Tageskasse, sondern ermöglichen auch einen schnellen Selbst-Check-In. Wer spontan kommt, könne zudem die Kassenautomaten vor Ort nutzen und sich ebenfalls direkt einchecken.
Schattenplätze im Öhringer Freibad H2Ö besonders beliebt
Während sich in Öhringens Straßen bei 32 Grad nur wenige Menschen blicken lassen, ist es im Freibad H2Ö um so voller. Besonders im Schatten liegen die Handtücher eng bei einander und darauf die Freibadbesucher. Um die 800 Menschen haben das Bad am Donnerstag besucht – Stand 14 Uhr. „Das wird noch deutlich mehr“, vermutet Bäderleiter Christian Hanselmann (38).
Am Mittwoch seien es etwa 2500 Besucher gewesen. Gerade während Hitzewellen sei das Interesse sehr groß. Wie die Stimmung bei der Hitze sei? „Die Gemüter sind dann schon allgemein aufgeheizter.“ Es gebe mehr Streitereien, um das zu verhindern werde von Saisonbeginn an konsequent durchgegriffen. Die Stimmung sei also insgesamt eher gut. Und auch größere Badeunfälle habe es bislang nicht gegeben.
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