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Sanierung

Heilbronn erhält keine Fördermittel für geplante Flutlichtanlage im Frankenstadion

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Die Stadt Heilbronn geht mit drei eingereichten Projekten in der ersten Runde um die „Sport-Milliarde“ leer aus. Zwei andere Kommunen aus der Region hatten mehr Erfolg. 


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Wie dringend viele Sportstätten in Deutschland saniert werden müssen, lässt sich an einer Zahl ablesen. Für das vom Bund aufgelegte Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ gingen 3600 Projektanträge ein, mit einem Gesamtvolumen von 7,5 Milliarden Euro. Dabei wurden in der ersten Tranche lediglich 333 Millionen Euro ausgeschüttet. Insgesamt hat die Bundesregierung eine Milliarde Euro in Aussicht gestellt, die inzwischen landläufig als „Sport-Milliarde“ bezeichnet wird. 

Stadt Heilbronn will neue Anträge für die nächste Ausschüttungsrunde stellen  

Die Stadt Heilbronn ging in der ersten Runde leer aus. Drei Projekte waren eingereicht worden: die Installation von Flutlicht im Frankenstadion, die Sanierung der Laufbahn im Frankenstadion sowie die Umwandlung des Naturrasenplatzes in Sontheim Ost in einen Kunstrasen. „Wir haben die Liste der berücksichtigten Maßnahmen ebenfalls über die öffentlichen Kanäle zur Kenntnis genommen“, teilte Karin Schüttler auf Stimme-Anfrage schriftlich mit. 

Das Frankenstadion ist ja bekanntlich ohne Flutlichtanlage erbaut worden. Vielleicht sieht der Bund daher keinen Förderbedarf.
Das Frankenstadion ist ja bekanntlich ohne Flutlichtanlage erbaut worden. Vielleicht sieht der Bund daher keinen Förderbedarf.  Foto: Ralf Seidel

Auf die geplanten Arbeiten im Frankenstadion hat der Bescheid laut der Leiterin des Schul-, Kultur- und Sportamtes keine unmittelbaren Auswirkungen. Die Flutlichtanlage für das Frankenstadion sei bereits durch den Gemeinderatsbeschluss vom März dieses Jahres ohne eine Bezuschussung aus dem Bundesprogramm finanziert. Für die beiden anderen Maßnahmen würden neue Anträge gestellt, in der Hoffnung bei der zweiten Fördercharge bedacht zu werden. 

Dritte Tranche des Förderprogramms steht noch unter Haushaltsvorbehalt

Das dürfte allerdings kaum möglich sein, denn die in der zweiten Ausschüttungsrunde zur Verfügung stehenden 250 Millionen Euro richten sich gezielt an Projekte zur Sanierung und Modernisierung kommunale Schwimmbäder. Ob die zu der einen Milliarde noch fehlenden 417 Millionen Euro noch verteilt werden, hängt davon ab, ob sie im Bundeshaushalt für 2027 überhaupt eingestellt werden.  

Mehr Erfolg hatten in der Region die Stadt Gundelsheim, die 360.000 Euro zur Sanierung der Aschenbahn erhält. Die Große Kreisstadt Öhringen bekommt sogar knapp 700.000 Euro für die Sanierung des Kunstrasenplatzes. 




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